Arch Linux – Xorg – deutsches Tastaturlayout – Logitech K340 Tastatur schnurlos

Sers, ich hatte ein kleines – stranges – Problem mit dem deutschen Tastaturlayout für die schnurlose Logitech K340 Tastatur (Unifying-Empfänger). Scheinbar erkennt Xorg die Tastatur nicht als normales Keyboard, somit zieht die Einstellung (XkbLayout) unter /etc/X11/xorg.conf.d/10-evdev.conf nicht!

Section "InputClass"
        Identifier "evdev keyboard catchall"
        MatchIsKeyboard "on"
        MatchDevicePath "/dev/input/event*"
        Driver "evdev"
        Option "XkbLayout" "de"
EndSection

Oder auch nach deutschem Arch Linux Wiki /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf.

Section "InputClass"
        Identifier "keyboard"
        MatchIsKeyboard "yes"
        Option "XkbLayout" "de"
        Option "XkbVariant" "nodeadkeys"
EndSection

In der Desktopumgebung, in meinem Fall Openbox, hatte ich dennoch das englische Tastaturlayout. Spaßeshalber habe ich dann eine kabelgebundene Tastatur angeschlossen, schwub-die-wub hatte ich das deutsche Tastaturlayout. *strange*

Der Befehl …

setxkbmap de

… stellt mir dann dennoch das deutsche Tastaturlayout für die K340 im X-Server ein. Damit der Befehl automatisch beim Starten ausgeführt wird, habe ich ihn in die Openbox Autostart-Datei (/home/USER/.config/openbox/autostart oder /etc/xdg/openbox/autostart) geschrieben.

Eigentlich ist das Problem so banal, dass sich der Artikel dafür gar nicht lohnt, aber ich wollte es dokumentiert wissen.  icon rolleyes

Arch Linux – LIRC Konfiguration mit MCE RC6 IR und Lircmap.xml für XBMC (Logitech Harmony)

Vor kurzem habe ich bereits drei HowTo’s für Ubuntu veröffentlicht.

HTPC – Media Center – Logitech Harmony reagiert träge unter Windows und Linux 
Linux – LIRC – XBMC mit Logitech Harmony steuern – Lircmap.xml und Keyboard.xml
Ubuntu (alle Versionen) – LIRC Konfiguration mit MCE RC6 IR605Q (147a:e03e) und Logitech Harmony

Nun möchte ich den MCE RC6 Infrarot Empfänger – Modell IR605Q aber mit dem aktuellsten Arch Linux betreiben (Stand: 03.02.2012).

EDIT: Einen Gutscheincode für den RC6 Infrarot Empfänger – Modell IR605Q gibt es hier - gültig bis 7. Februar 2012!

lsusb | grep -i formosa
Bus 003 Dev 003: ID 147a:e03e Formosa Industrial Computing, Inc. Infrared Receiver [IR605A/Q]
uname -r
3.2.2-1-ARCH
lircd -v
lircd 0.9.0

Diese HowTo funktioniert auch für Ubuntu 11.10 (Danke Fab) und sollte dann auch für 12.04 funktionieren!

ACHTUNG: In der Harmony muss das richtige MCE Profil (Windows Media Center SE) ausgewählt sein – HowToDanke Fab.

Das Besondere an dieser LIRC-Konfiguration ist, dass es einige Änderungen in der Kernel- und LIRC-Version gab – der aktuelle Kernel erkennt den MCE-IR-Empfänger bereits ohne LIRC! Daher ist in der hardware.conf REMOTE_DRIVER und REMOTE_MODULES leer …

vi /etc/lirc/hardware.conf
# /etc/lirc/hardware.conf
#
#Chosen Remote Control
REMOTE="Windows Media Center Transceivers/Remotes (all)"
REMOTE_MODULES=""
REMOTE_DRIVER=""
REMOTE_DEVICE="/dev/lirc0"
REMOTE_SOCKET=""
REMOTE_LIRCD_CONF="mceusb/lircd.conf.mceusb"
REMOTE_LIRCD_ARGS=""

#Chosen IR Transmitter
TRANSMITTER="None"
TRANSMITTER_MODULES=""
TRANSMITTER_DRIVER=""
TRANSMITTER_DEVICE=""
TRANSMITTER_SOCKET=""
TRANSMITTER_LIRCD_CONF=""
TRANSMITTER_LIRCD_ARGS=""

#Enable lircd
START_LIRCD="true"

#Don't start lircmd even if there seems to be a good config file
#START_LIRCMD="false"

#Try to load appropriate kernel modules
LOAD_MODULES="true"

# Default configuration files for your hardware if any
LIRCMD_CONF=""

#Forcing noninteractive reconfiguration
#If lirc is to be reconfigured by an external application
#that doesn't have a debconf frontend available, the noninteractive
#frontend can be invoked and set to parse REMOTE and TRANSMITTER
#It will then populate all other variables without any user input
#If you would like to configure lirc via standard methods, be sure
#to leave this set to "false"
FORCE_NONINTERACTIVE_RECONFIGURATION="false"
START_LIRCMD=""

… und hier noch die dazugehörige lircd.conf.

vi /etc/lirc/lircd.conf
#This configuration has been automatically generated via
#the Ubuntu LIRC package maintainer scripts.
#
#It includes the default configuration for the remote and/or
#transmitter that you have selected during package installation.
#
#Feel free to add any custom remotes to the configuration
#via additional include directives or below the existing
#Ubuntu include directives from your selected remote and/or
#transmitter.

#Configuration for the Windows Media Center Transceivers/Remotes (all) remote:
include "/usr/share/lirc/remotes/mceusb/lircd.conf.mceusb"

BESONDERHEIT: Damit nicht der Kernel die Eingaben der Fernbedienung verarbeitet, sondern LIRC, muss noch ein zusätzlicher Befehl beim Starten ausgeführt werden. Diesen packen wir am Besten in die rc.local. Weiterlesen →

Linux – LIRC – XBMC mit Logitech Harmony steuern – Lircmap.xml und Keyboard.xml

Nach der ersten HowTo, wo ich beschrieben habe, wie man den IR605Q MCE RC6 IR-Empfänger mit LIRC konfiguriert, folgt nun, wie versprochen, die Lircmap.xml und Keyboard.xml für XBMC. Mit der Default-Konfiguration von XBMC läuft die Harmony (Profil: Windows Media Center SE) zwar auch, aber nicht alle Tasten funktionieren so wie sie sollen. Die Stop-Taste beispielsweise spult vor, die Play-Taste stoppt, die Lautstärke lässt sich über die Harmony nicht regulieren, etc. pp..

UPDATE/EDIT: So wählt ihr das richtige MCE Profil (Windows Media Center SE) für eure Harmony – HowToDanke Fab.

hardware ir605q and harmony

Das ändern wir mit unserer Lircmap.xml und Keyboard.xml für XBMC. :mrgreen:

~/.xbmc/userdata/Lircmap.xml - Die Datei Lircmap.xml stellt das “Bindeglied” zwischen der lircd.conf von Lirc und der Keymap.xml von XBMC dar.

~/.xbmc/userdata/keymaps/Keymap.xml / Keyboard.xmlXBMC führt die in der Keymap.xml definierten Aktionen, die den entsprechenden “XBMC-Tasten” zugeordnet sind, aus. Grundsätzlich ist der Name der XML Datei in ~/.xbmc/userdata/keymaps egal, es zählt eigentlich nur was am Ende in der Datei drin steht. Es hat sich aber irgendwie eingebürgert von der “Keymap.xml” zu reden, wenn es um die Steuerdatei für die Bedienung von XBMC mit einer Fernbedienung geht.

Quelle: xbmcwiki.ztreambox.org – Lircmap.xml und Keymap.xml

~/.xbmc/userdata/Lircmap.xml

<!-- This file contains the mapping of LIRC keys to XBMC keys used in Keymap.xml  -->
<!--                                                                              -->
<!-- How to add remotes                                                           -->
<!-- <remote device="name_Lirc_calls_the_remote">                                 -->
<!--                                                                              -->
<!-- For the commands the layout following layout is used                         -->
<!-- <XBMC_COMMAND>LircButtonName</XBMC_COMMAND>                                  -->
<!--                                                                              -->
<!-- For a list of XBMC_COMMAND's check out the <remote> sections of keymap.xml   -->
<!--                                                                              -->
<!--                              Logitech Harmony                                -->
<!--                          loggn.de - Nico Hartung                             -->
<!--                        http://www.loggn.de/?p=7127                           -->
<!--                                                                              -->
<lircmap>
	<remote device="mceusb">
		<!-- no Display -->
		<power>Power</power>
		<teletext>Teletext</teletext>
		<menu>DVD</menu>
		<back>Back</back>
		<info>More</info>
		<guide>Guide</guide>
		<red>Red</red>
		<green>Green</green>
		<yellow>Yellow</yellow>
		<blue>Blue</blue>
		<left>Left</left>
		<right>Right</right>
		<up>Up</up>
		<down>Down</down>
		<select>OK</select>
		<volumeplus>VolUp</volumeplus>
		<volumeminus>VolDown</volumeminus>
		<pageplus>ChanUp</pageplus>
		<pageminus>ChanDown</pageminus>
		<mute>Mute</mute>
		<play>Play</play>
		<pause>Pause</pause>
		<stop>Stop</stop>
		<forward>Forward</forward>
		<reverse>Rewind</reverse>
		<skipplus>Skip</skipplus>
		<skipminus>Replay</skipminus>
		<record>Record</record>
		<one>One</one>
		<two>Two</two>
		<three>Three</three>
		<four>Four</four>
		<five>Five</five>
		<six>Six</six>
		<seven>Seven</seven>
		<eight>Eight</eight>
		<nine>Nine</nine>
		<zero>Zero</zero>
		<clear>Clear</clear>
		<enter>Enter</enter>
		<!-- with Display -->
		<display>Aspect</display>
		<start>Home</start>
		<myvideo>Videos</myvideo>
		<mymusic>Music</mymusic>
		<mypictures>Pictures</mypictures>
		<mytv>TV</mytv>
		<!-- old versions of harmony -->
		<star>Star</star>
		<hash>Hash</hash>
	</remote>
</lircmap>

~/.xbmc/userdata/keymaps/Keyboard.xml Weiterlesen →

Linux – Sicherheit – startx – CTRL+C, CTRL+ALT+BACKSPACE und SysRQ

In den letzten Tagen habe ich mich mal wieder mit Arch Linux und dem Fenstermanager Openbox auseinander gesetzt. Viele werden Arch Linux, genauso wie ich, ohne Login-Manger benutzen – d.h. man loggt sich auf der ersten virtuellen Konsole (tty1) ein und startet dann mit dem Befehl startx den X-Server - sollte er nicht schon von alleine über die .bashrc starten.

if [ -z "$DISPLAY" ] && [ $(tty) == /dev/tty1 ] ; then
startx
fi

In den meisten Fällen wird nun über die .xinitrc der Fenstermanager, in meinem Fall Openbox, gestartet.

# start ConsoleKit, DBUS and OpenBox
exec ck-launch-session dbus-launch --sh-syntax --exit-with-session openbox-session

archlinux openbox 650x373

Jetzt habe ich immer, wenn ich mal nicht am Platz war, ein Meeting hatte oder eine Raucherpause eingelegt habe, meinen Bildschirm über den XScreenSaver gesperrt. Irgendwann hatte sich der Bildschirmschoner aufgehangen und ich musste ihn über eine virtuelle Konsole (STRG+ALT+[F1-F6]) beenden. Währenddessen kam mir in den Sinn, dass einfach jemand trotz gesperrten Bildschirms auf das tty1 (erste virtuelle Konsole) wechseln und den X-Server mit STRG-C beenden kann, um dann als User die Linux-Kiste unsicher zu machen – das geht mal garnicht!

Also habe ich mich nach einer Lösung umgeschaut Weiterlesen →

SpiderOak – Online Backup mit clientseitiger Verschlüsselung – 3GB statt 2GB bei der Registrierung + 5GB Promotion Code

In letzter Zeit habe ich viele Gedanken an mein bestehendes Online-Backup über JungleDisk und Amazon S3 verschwendet – so richtig war ich damit nie zufrieden, auch das man für den Dekstop-Client (JungleDisk) eine monatliche Gebühr be­rap­pen musste hat mir nicht gefallen. Aber eigentlich wollte ich, mit einer neuen Online-Backup-Lösung, bis zum Launch von Apple iCloud warten, um dann abschätzen zu können, wieviel GB Backup-Space dadurch wegfallen würden.

backup spideroak 01

Aber dann kam ein toller ApfelBlog.ch Artikel, geschrieben von VinschgerSpideroak: Backup- und Synchronisation mit clientseitiger Verschlüsselung. Der Artikel ist wirklich lesenswert und exzellent geschrieben, daher möchte ich nur ein paar Zitate einbauen und euch meine eigenen Erfahrungen mit der Backuplösung mitteilen.

Das Client-Programm für Spideroak ist für Mac, Windows und Linux erhältlich, weiters gibt es eine kostenlose iOS Version (iphone und iPad) und eine Android-Version um auf die Daten zugreifen zu können.

Bzgl. Verschlüsselung verspricht Spideroak wie gesagt eine clientseitige Verschlüsselung mit einer Kombination aus 2048 byte RSA und 256 bit AES. Der private Verschlüsselungskey verlässt den eigenen Computer niemals und ebenso werden sämtliche Daten bereits verschlüsselt bevor sie an den Server übertragen werden. Auf diesem Wege können sogar bei einem Hacker-Angriff auf den Spideroak-Server oder aber auch durch die Spideroak Mitarbeiter die Daten niemals entschlüsselt werden.

In den USA bietet Spideroak bereits eine 2-Wege Authentifizierung an, in Europa soll diese in Kürze folgen. Einige von Euch kennen ein solches Verfahren bereits von Facebook, wo es seit kurzem optional verfügbar ist.

Auf ApfelBlog.ch gibt es bis zum 30. Juli 2011 noch zwei 100 GB Spideroak-Jahreslizenzen zu gewinnen, also solltet ihr dort wirklich mal vorbei schauen.  icon rolleyes

Refererlink und Promocodes

Normalerweise bekommt ihr bei der Anmeldung nur 2GB kostenlosen Speicher Weiterlesen →