Archiv für die Kategorie ‘Debian’

Ubuntu – LIRC – XBMC Dharma – Fernbedienung – Tasten werden doppelt erkannt

Samstag, 20. November 2010

Bei dem neuen XBMC PVR-Release Dharma werden die Fernbedienungstasten meistens doppelt erkannt. Um dieses sehr lästige Problem zu beheben müssen wir nur eine Datei erstellen.

cat >> ~/.xbmc/userdata/advancedsettings.xml << EOF
<advancedsettings>
    <remotedelay>5</remotedelay>
    <remoterepeat>650</remoterepeat>
</advancedsettings>
EOF

Quelle: problem with XBMC Ubuntu 10.10 – ati-remote-wonder

XBMC Dharma Release für Ubuntu 10.10 von Lars Op den KampDanke an Hansen für die Info

sudo add-apt-repository ppa:lars-opdenkamp/xbmc-pvr

Linux – Samba – gelöschte Dateien in einen Papierkorb verschieben

Mittwoch, 10. November 2010

Gibt man unter Linux ein Verzeichnis writable = yes/read only = no frei, erlaubt es den Benutzern das “Schreiben” auf diesem Share. Logischerweise somit auch das “Löschen” von Dateien & Verzeichnissen! Aus diesem Grund passt man sicherheitshalber die smb.conf an, damit gelöschte Dateien & Verzeichnisse nur verschoben werden und diese dann je nach Alter von Hand gelöscht werden können. icon cool

Link: Tips & Tricks: Samba Trash

[share$]
   comment = share$
   path = /home/nico/Share
   guest ok = yes
   browseable = no
   read only = no
        vfs object = recycle
        recycle:repository = .deleted/%U
        recycle:keeptree = Yes
        recycle:touch = Yes
        recycle:versions = Yes
        recycle:maxsixe = 0
        recycle:exclude = *.tmp
        recycle:exclude_dir = tmp
        recycle:noversions = *.doc

Beispiel: Samba RecycleBin

# vfs modul 'Papierkorb' einbinden
vfs objects = recycle
# Verzeichnis fuer PK
recycle: repository = .deleted/%U
# Verzeichnisstruktur im PK mitsichern
recycle: keeptree = Yes
# sofort zu loeschende Dateitypen
recycle: exclude = *.tmp, *.temp, *.log, *.ldb
# sofort zu loeschende Verzeichnisse
recycle: exclude_dir = tmp
# PK Dateien versionieren
recycle: versions = Yes
# Ausnahmen fuer Versionierung
recycle: noversions = *.doc, *.xls, *.mdb, *.pdf

Linux – HowTo – IRC-Server mit LDAP-Authentifikation und SSL installieren

Donnerstag, 07. Oktober 2010

Der IRC-Server InspIRCd ist für diesen Einsatz bestens geeignet. InspIRCd ist der einzige IRC-Server, der von Haus aus ein Modul besitzt mit dem sich nur LDAP-User, also Benutzer mit einem Active Directory Account, am IRC-Server anmelden können. Das Modul trägt den Namen m_ldapauth. Während der Installation hat mir das gut geführte Wiki von InspIRCd oft weitergeholfen, aber dennoch will ich euch eine kleine HowTo nicht vorenthalten.

Zuerst installieren wir uns ein wenig Kernelzubehör, …

aptitude install linux-headers-`uname-r` make gcc bzip2 build-essential

… und fügen den User irc hinzu …

useradd -s /bin/false irc

… damit unser IRC-Server nicht unter dem Benutzer root läuft.

Jetzt laden wir den Sourcecode von unserem zukünftigen IRC-Deamon und aktivieren das SSL (m_ssl_gnutls) und LDAP (m_ldapauth) Modul.

cd /usr/src
wget "http://www.inspircd.org/?p=download"
tar xvjf InspIRCd-2.0.0.tar.bz2
cd inspircd
./configure --enable-extras=m_ldapauth.cpp --enable-extras=m_ssl_gnutls.cpp
m_geoip.cpp       = disabled
m_ldapauth.cpp    = enabled
m_ldapoper.cpp    = disabled
m_mssql.cpp       = disabled
m_mysql.cpp       = disabled
m_pgsql.cpp       = disabled
m_regex_pcre.cpp  = disabled
m_regex_posix.cpp = disabled
m_regex_tre.cpp   = disabled
m_sqlite3.cpp     = disabled
m_ssl_gnutls.cpp  = enabled
m_ssl_openssl.cpp = disabled

Nun müssen wir noch ein paar Bibliotheken nachinstallieren, die wir beim Kompilieren benötigen. (weiterlesen …)

Ubuntu – Draft-N – Ralink Technology (148f:3070) – RT3070

Freitag, 10. September 2010

Der in Ubuntu 10.04 integrierte WLAN-Treiber für den Ralink Technology (148f:3070) Chip [Hama Mini WLAN USB-Stick] kann nur eine 54-Mbit-Verbindung aufbauen, darum müssen wir eine neuere Version des Treibers selber kompilieren.

lsusb | grep -i ralink
Bus 001 Device 002: ID 148f:3070 Ralink Technology, Corp.

Zuerst müssen wir den Sourcecode des Treibers für den Ralink Technology 3070 Wireless-LAN Chip von der Herstellerseite herunterladen.

Danach installieren wir uns ein wenig Kernelzubehör, …

sudo su -
aptitude install linux-headers-`uname-r` make gcc bzip2 build-essential

… den Sourcecode entpacken wir in einem dazu geeigneten Verzeichnis.

tar xvjf DPO_RT3070_LinuxSTA_V2.3.0.2_20100412.tar.bz2
cd DPO_RT3070_LinuxSTA_V2.3.0.2_20100412

Nun müssen wir eine kleine Anpassung am Treiber vornehmen …

gksu gedit ./os/linux/usb_main_dev.c

… den bestehenden Code … (weiterlesen …)

Linux – e2fsck (fsck.ext3) – verschlüsseltes Device (loop-aes)

Donnerstag, 06. Mai 2010

Gestern ist mir beim Mounten meines Raids folgende Warnung in der /var/log/messages meines Arch Linux Servers aufgefallen:

EXT3-fs warning: maximal mount count reached, running e2fsck is recommended

Das Device /dev/md0 ist mit Loop-AES verschlüsselt.

Um das Filesystem mit e2fsck (fsck.ext3) zu überprüfen muss das Device entschlüsselt sein aber nicht gemountet. (ACHTUNG! Niemals e2fsck auf eine eingebundene Partition anwenden!)

Um unser Journaling-Dateisystem, welches mit Loop-AES verschlüsselt ist, zu überprüfen, gehen wir wie folgt vor:

Dateisystem aushängen

umount /media/raid

Device entschlüsseln, ohne es einzuhängen

losetup -e AES256 /dev/loop0 /dev/md0

Dateisystem überprüfen, auch wenn das Dateisystem sauber erscheint

e2fsck -f /dev/loop0

Device wieder verschlüsseln bzw. trennen

losetup -d /dev/loop0

Jetzt können wir unser verschlüsseltes Dateisystem wieder ganz normal, ohne das in der /var/log/messages die Warnung erscheint, mounten.