Projekt Media-PC – VDR – Installation und Konfiguration

Da mittlerweile nun auch der Treiber und die Firmware für die TV-Karte installiert sind, kann nun das VDR samt Plugins und dem nützlichen VDRAdmin-AM Webinterface installiert und konfiguriert werden.

VDR - VDRAdmin-AM

Mit diesem Befehl …

… installieren wir alle benötigten VDR Pakete aus dem offiziellen Ubuntu Repository.

In den Dateien /etc/default/vdr und .../vdradmin-am müssen wir nun ENABLE=0 zu ENABLE=1 ändern.

In folgenden Dateien …

…  müssen wir noch das jeweilige IP-Netz eintragen, welches Befehle an das VDR senden (svdrphosts.conf) und den TV-Stream empfangen (streamdevhosts.confallowed_hosts.conf) darf – in meinem Fall 192.168.137.0/24.

Nun kopieren wir noch unsere Senderliste, welche wir im Artikel zuvor erstellt haben, in das VDR Konfigurations-Verzeichnis. Als Alternative könntet ihr auch Weiterlesen →

Projekt Media-PC – Mystique SaTiX-S2 Sky V2 USB – Treiber und Firmware

Wer sich schonmal eine TV-Karte aussuchen musste, weiß, man hat die Qual der Wahl. Gerade wenn man möchte, dass diese Out-of-the-Box unter Linux läuft. Die meisten TV-Karten die, laut LinuxTV, Out-of-the-Box laufen sollen, sind nicht mehr lieferbar – da es meistens schon eine neuere Generation gibt.

Bei TV-Karten, die über USB angeschlossen werden, ist es noch kniffliger! Am Liebsten hätte ich einen Pinnacle PCTV DVB-S2 Stick (460e) genommen – dieser war aber nirgends lieferbar und auch auf eBay hatte ich kein Glück. :-?

Mystique SaTiX-S2 Sky V2 USB

Ich habe mich dann für den DVBSky S960 Clone, ein Mystique SaTiX-S2 Sky V2 USB entschieden – da diese, laut LinuxTV, ab Linux Kernel 3.7.11 Out-of-the-Box laufen sollte. Was sich aber im Nachhinein als Übersetzungsfehler meinerseits herausgestellt hat. :cry:

At least up to Kernel 3.7.10 the driver is not included …

“At least …” – “Zumindest …” – Quasi: “Ich habe die S960 getestet, mit Kernel 3.7.10, da war der Treiber noch nicht enthalten.” Auch bei der Kernel-Version 3.11 ist der Treiber nicht enthalten – also muss man den Treiber selber kompilieren …

Kompilieren des Treibers und kopieren der Firmware

Zuerst installieren wir die Werkzeuge, die zur Kompilierung benötigt werden, mit einem …

… nach.

Im folgenden Schritt laden wir den offiziellen Treiber von DVBSky herunter, entpacken, kompilieren und installieren ihn.

Im Anschluss entpacken wir die Firmware Weiterlesen →

Projekt Media-PC – XBMC – Installation und Konfiguration

XBMC LogoNun kommen wir aber endlich zum XBMC Media Center. Am 1. April ist die dritte Beta von XBMC 13 alias Gotham veröffentlicht worden – welches insbesondere für Android und dem Raspberry Pi optimiert worden ist.
Damit ist für mich die Zeit gekommen, von Frodo auf Gotham zu aktualisieren – daher verwende ich das “unstable” Repository von XBMC.

Installation von XBMC

Wer von euch lieber bei Frodo (12.3) bleiben möchte, nimmt einfach die 2. Zeile (ohne #) und lässt die 4. Zeile weg. ;-)

Autostart von XBMC

Damit gleich nach dem Starten von Xubuntu und dem automatischen Login, XBMC gestartet wird, muss in den Einstellungen von Xubuntu / XFCE folgendes unter “Sitzung und Startverhalten” festgelegt werden.

XFCE - XBMC Autostart

Einstellungen von XBMC

Solltet ihr bereits irgendwo eine XBMC Installation laufen haben und ihr wollt alle XBMC Einstellungen, Datenbanken, Plugins, Skins, etc. übernehmen – kopiert euch einfach den .xbmc Ordner aus eurem “alten” Benutzerverzeichnis, in euer “neues” Benutzerverzeichnis.

Lircmap.xml für XBMC

Die Datei Lircmap.xml stellt das “Bindeglied” zwischen der lircd.conf von Lirc und der Weiterlesen →

Projekt Media-PC – Intel NUC – IR-Empfänger – Nuvoton w836x7hg

Wie ich im ersten Artikel bereits geschrieben habe, besitzen die Intel NUCs (alle mit Core i[3|5|7] der 4. Generation) einen fest verbauten Infrarot-Empfänger – dieser befindet sich rechts neben dem Klinkeneingang (AudioJack).

Intel NUC im Größenvergleich mit iPhone 5

Intel NUC im Größenvergleich mit iPhone 5

Es ist ein IR-Empfänger von Nuvoton - Nuvoton w836x7hg Infrared Remote Transceiver. Um diesen in Betrieb zu nehmen, sind ein paar kleine Änderungen über die Konsole nötig. ;-)

Zuerst installieren wir LIRC.

In den darauffolgenden Fenstern wählen wir bei “Remote control configuration” die “Windows Media Center Transceivers/Remotes (all)” und bei “IR transmitter, if present” “None” aus.

Standardmäßig wird IR-Empfänger von Ubuntu deaktiviert – seht selbst:

Aus diesem Grund ist noch etwas Handarbeit in der /etc/rc.local nötig – die 3 Zeilen müssen vor dem exit 0 eingefügt werden.

Nach einem Neustart, lässt sich der Media-PC, im XBMC, nun perfekt mit der Logitech Harmony und dem Profil “Windows Media Center SE” bedienen – auch der Ruhezustand und das Aufwecken aus dem Ruhezustand ist kein Problem.
Er lässt sich sogar, wenn er komplett “Heruntergefahren” ist, über die Harmony einschalten. :mrgreen:

Viel Spaß!

UPDATE_140416: Der Intel NUC hat ein Problem, wenn man ihn “herunterfährt”, fährt er nach 3-5 Sekunden, im ausgeschalteten Zustand, wieder hoch. Dieses Problem lässt sich durch das Deaktivieren von “Wake On Lan from S4/S5” im Bios beheben – dies ist allerdings nicht für alle eine “gute” Lösung, da sich der NUC dann nicht mehr über die Fernbedienung einschalten lässt. Intel ist seit 4 Monaten dabei das Problem zu lösen – kann ja nicht mehr lange dauern. ;-)

Projekt Media-PC – Synology NAS – Windows-Freigaben automatisch per FSTAB verbinden

Synology DS213Dieser Artikel hat eigentlich recht wenig mit dem Projekt Media-PC zu tun – aber da ich es noch nie, in dieser Art und Weise, gebloggt habe und es dennoch ein essentieller Bestandteil ist, werde ich es doch kurz “anreißen“.

Ich besitze ein Synology NAS DS213 mit 2x 4TB Western Digital WD40EZRX Caviar Green - meine beste Anschaffung aus dem Jahr 2012, ich würde sogar sagen: “Die beste Anschaffung der letzten 5 Jahre!;-)

Solltet ihr noch nicht das CIFS / SMB Paket installiert haben, welches man zum Verbinden (mounten) von Windows-Freigaben benötigt, könnt ihr es mit einem …

… nachholen.

Ich lege immer eine Datei mit den Zugangsdaten für die Windows-Freigabe unter /root an.

Mein Eintrag in der /etc/fstab sieht so aus.

Hier eine kurze Erklärung:
frida = Hostname des Synology NAS – Eintrag in /etc/hosts verweist auf die IP
store = Windows-Freigabe Name
/mnt/nas = Verzeichnis, wohin die Freigabe verbunden werden soll (Mountpoint)
credentials=/root/.smbcredentials = Pfad zur Datei mit den Zugangsdaten
uid=1000,gid=1000 = als Standardbenutzer verbinden

Also fehlt noch ein …

Nun kann man mit dem Befehl …

… die /etc/fstab abarbeiten lassen oder man startet einfach neu.