Archiv für die Kategorie ‘Ubuntu’

SpiderOak – Online Backup mit clientseitiger Verschlüsselung – 3GB statt 2GB bei der Registrierung + 5GB Promotion Code

Freitag, 22. Juli 2011

In letzter Zeit habe ich viele Gedanken an mein bestehendes Online-Backup über JungleDisk und Amazon S3 verschwendet – so richtig war ich damit nie zufrieden, auch das man für den Dekstop-Client (JungleDisk) eine monatliche Gebühr be­rap­pen musste hat mir nicht gefallen. Aber eigentlich wollte ich, mit einer neuen Online-Backup-Lösung, bis zum Launch von Apple iCloud warten, um dann abschätzen zu können, wieviel GB Backup-Space dadurch wegfallen würden.

backup spideroak 01

Aber dann kam ein toller ApfelBlog.ch Artikel, geschrieben von VinschgerSpideroak: Backup- und Synchronisation mit clientseitiger Verschlüsselung. Der Artikel ist wirklich lesenswert und exzellent geschrieben, daher möchte ich nur ein paar Zitate einbauen und euch meine eigenen Erfahrungen mit der Backuplösung mitteilen.

Das Client-Programm für Spideroak ist für Mac, Windows und Linux erhältlich, weiters gibt es eine kostenlose iOS Version (iphone und iPad) und eine Android-Version um auf die Daten zugreifen zu können.

Bzgl. Verschlüsselung verspricht Spideroak wie gesagt eine clientseitige Verschlüsselung mit einer Kombination aus 2048 byte RSA und 256 bit AES. Der private Verschlüsselungskey verlässt den eigenen Computer niemals und ebenso werden sämtliche Daten bereits verschlüsselt bevor sie an den Server übertragen werden. Auf diesem Wege können sogar bei einem Hacker-Angriff auf den Spideroak-Server oder aber auch durch die Spideroak Mitarbeiter die Daten niemals entschlüsselt werden.

In den USA bietet Spideroak bereits eine 2-Wege Authentifizierung an, in Europa soll diese in Kürze folgen. Einige von Euch kennen ein solches Verfahren bereits von Facebook, wo es seit kurzem optional verfügbar ist.

Auf ApfelBlog.ch gibt es bis zum 30. Juli 2011 noch zwei 100 GB Spideroak-Jahreslizenzen zu gewinnen, also solltet ihr dort wirklich mal vorbei schauen.  icon rolleyes

Refererlink und Promocodes

Normalerweise bekommt ihr bei der Anmeldung nur 2GB kostenlosen Speicher (weiterlesen …)

ExifTool – Fehlermeldung – Bad MakerNotes directory und MakerNotes offsets may be incorrect

Montag, 18. Juli 2011

Beim Bearbeiten der Bilder mit dem ExifTool (5 Digicams, unterschiedliche Zeiteinstellungen – Artikel) habe ich teilweise folgende Fehlermeldungen erhalten.

#
exiftool -AllDates+=10:31:53 Bild123.JPG
Error: [minor] MakerNotes offsets may be incorrect (fix or ignore?) - Bild123.JPG
#
exiftool -AllDates+=2136:0:0 Bild456.JPG
Warning: [minor] Possibly incorrect maker notes offsets (fix by -274?) - Bild456.JPG
Error: [minor] Bad MakerNotes directory - Bild456.JPG

Um diese Fehlermeldungen zu unterdrücken bzw. zu ignorieren, muss man den Befehlen zusätzlich die Option -m mitgeben.

Using -m will downgrade the minor error to a warning, allowing the file to be written, but some Makernote information may be lost when ignoring certain types of errors like this.

#
exiftool -m -AllDates+=10:31:53 Bild123.JPG
Warning: MakerNotes offsets may be incorrect (ignored) - Bild123.JPG
#
exiftool -m -AllDates+=2136:0:0 Bild456.JPG
Warning: Deleted bad MakerNotes directory - Bild456.JPG

Links:
ubuntuusers.de - ExifTool
ExifTool – Aufnahmedatum mehrerer Bilder von unterschiedlichen Digicams korrigieren

ExifTool – Aufnahmedatum mehrerer Bilder von unterschiedlichen Digicams korrigieren

Dienstag, 12. Juli 2011

Mein bester Kumpel hat vor Kurzem geheiratet, meine Aufgabe war es, unter anderen, alle Bilder der Gäste zu sammeln. “Klar, gerne!” dachte ich mir. Damit die mehreren hundert Bilder problemlos aussortiert werden konnten, wollte ich die Bilder nach dem Aufnahmendatum sortieren bzw. umbenennen. Alles kein Thema! Allerdings habe ich in diesem Moment die internen Zeiteinstellungen der Digitalkameras nicht bedacht. Natürlich hatten die Digicams nicht die gleichen Zeiteinstellungen, wäre auch zu schön gewesen, die eine ging 22 Minuten und 25 Sekunden vor, die andere 9 Stunden, 31 Minuten und 58 Sekunden nach, und so weiter.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit das Aufnahmedatum im Nachhinein anzupassen bin ich über das Kommandozeilenprogramm ExifTool gestolpert. Dieses Programm kann alle möglichen Exif-Daten eines Bildes ändern oder löschen. Man kann sogar das Aufnahmedatum um eine bestimmte Zeitspanne korrigieren – also genau das was ich gesucht habe. Aber nun habe ich genug um den heißen Brei herum geschrieben. icon wink

Dieser Befehl …

exiftool -AllDates-=00:22:25 Baerbel/*.JPG

zieht bei allen Exif-Zeitangaben 22 Minuten und 25 Sekunden ab, darum das - hinter AllDates.

Oder auch …

exiftool -AllDates+=09:31:58 Wolfgang/*.JPG

… dieser Befehl rechnet halt 9 Stunden, 31 Minuten und 58 Sekunden auf alle Exif-Zeitangaben drauf. (weiterlesen …)

Arch Linux – LIRC – XBMC mit PC-Funkfernbedienung X10 steuern

Dienstag, 14. Juni 2011

XBMC mit der X10 Funkfernbedienung fernzusteuern war bei Ubuntu recht schnell eingerichtet. Bei Arch Linux hingegen habe ich mich etwas schwer getan – nicht zuletzt weil die Konfigurationsdateien an einem anderen Ort liegen. Auch die Kernelmodule des neuen Linux-Kernels wie ati_remote, lirc_atiusb & lirc_dev haben mich 4 Stunden meines Lebens gekostet. icon sad

Zuerst installieren wir den Linux Infrared Remote Control, …

pacman -S lirc

oder

yaourt -S lirc

Yet AnOther User Repository Tool – yaourt

“Yet AnOther User Repository Tool”. yaourt ist eine Erweiterung für pacman, welche die Benutzung des AURs direkt aus dem Paketmanager heraus erlaubt. Die meisten Installationsanfragen werden direkt an pacman weitergeleitet, yaourt unterstützt auch die selbe Syntax wie pacman. Es ist möglich, mit yaourt Software direkt aus dem AUR zu bauen und zu installieren. (Quelle: https://wiki.archlinux.de/title/Yaourt)

… dann passen wir die lircd.conf unter /etc/conf.d unseren Bedürfnissen an.

vi /etc/conf.d/lircd.conf
LIRC_DEVICE="/dev/lirc0"
LIRC_DRIVER="atilibusb"
#REMOTE_MODULES="lirc_atiusb"
LIRC_EXTRAOPTS=""
LIRC_CONFIGFILE="/etc/lirc/X10.conf"

In rc.conf müssen wir 3 Kernelmodule auf die Blacklist (!) setzen und einen neuen Dienst automatisch starten lassen.

UPDATE: Die Module werden jetzt nicht mehr über die /etc/rc.conf geblacklistet sondern über die /etc/modprobe.d/blacklist.conf. (Quelle) [Danke - an die Kommentatoren]

vi /etc/rc.conf
...
MODULES=(... !ati_remote !lirc_atiusbi !lirc_dev)
...
DAEMONS=(syslog-ng dbus hal network netfs crond sshd alsa lircd)

Zu guter Letzt (weiterlesen …)

Arch Linux – Sound über HDMI – alsa-utils, alsa-oss, aplay und alsa.conf

Montag, 16. Mai 2011

Eigentlich kann man den Sound unter Linux sehr einfach über HDMI ausgeben lassen, man muss nur wissen wie. icon mrgreen Zuerst fügen wir unsere Soundkarte in der modprobe.conf hinzu …

cat /proc/asound/modules
snd_hda_intel
vim /etc/modprobe.d/modprobe.conf
options snd slots=snd_hda_intel

Als zweites installieren wir die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA), …

pacman -S alsa-utils alsa-oss

oder

yaourt -S alsa-utils alsa-oss

Yet AnOther User Repository Tool – yaourt

“Yet AnOther User Repository Tool”. yaourt ist eine Erweiterung für pacman, welche die Benutzung des AURs direkt aus dem Paketmanager heraus erlaubt. Die meisten Installationsanfragen werden direkt an pacman weitergeleitet, yaourt unterstützt auch die selbe Syntax wie pacman. Es ist möglich, mit yaourt Software direkt aus dem AUR zu bauen und zu installieren. (Quelle: https://wiki.archlinux.de/title/Yaourt)

… dann lassen wir den ALSA-Dienst automatisch starten.

vi /etc/rc.conf
...
DAEMONS=(syslog-ng dbus hal network netfs crond sshd alsa)
...

Nun lassen wir uns die möglichen Playback-Devices anzeigen. (weiterlesen …)