Die Lösung lautet NX Server, NX geht in Richtung Terminalserver und stellt eine Desktopumgebung (GNOME, KDE, etc.) bereit. Eigentlich könnte man auch einen VNC-Server verwenden, aber dieser ist standardmäßig nicht verschlüsselt, jede Tasteneingabe, jedes Passwort kann mit gesnifft werden. Es wäre möglich diese Verbindung über eine SSH-Connection zu tunneln, aber warum schwierig wenn es auch einfach geht.
Artikel zum Schlagwort: Debian
Ubuntu/Debian – VirtualBox – VBox Guest Additions installieren
Im vorherigen Artikel habe wir uns mit der Erstellung einer Virtuellen Maschine ohne GUI beschäftigt. Nachdem wir unsere VM fertig eingerichtet haben, wollen wir eventuell die Auslösung verändern, Shared Folders mounten oder Ähnliches. Dazu benötigen wir die VBox Guest Additions.
Zuerst werden wir dieses Image (/usr/share/virtualbox/VBoxGuestAdditions.iso) zu der VM hinzufügen.
VBoxManage storageattach spielwiese --storagectl "IDE Controller" --port 1 --device 0 --type dvddrive --medium /usr/share/virtualbox/VBoxGuestAdditions.iso
Ab nun werden alle Befehle auf dem Gastsystem ausgeführt, dann installieren wir uns gleich noch ein wenig Kernelzubehör…
aptitude install gcc make linux-headers-`uname -r`
…und mounten die CD-ROM (ISO).
mount /dev/cdrom /media/cdrom
Von der CD installieren wir nun die 32-Bit VBox Linux Additions,…
cd /media/cdrom ./VBoxLinuxAdditions-x86.run
…nach erfolgreicher Installation starten wir die VM neu.
reboot
Jetzt werden wir bemerken das die Maus sich smoother verhält, mehrere Auslösungen zur Auswahl stehen und auch unsere Shared Folders mountbar sind.
mount -t vboxsf share /media/hdd
Viel Spaß beim Spielen.
Ubuntu/Debian – VirtualBox 3.1 – VM ohne GUI auf der Shell erstellen und einrichten
Da mein Debian Lenny Server zu Haus eigentlich noch genug Ressourcen frei hat, habe ich mich entschieden auf diesem System eine Windows- & Linux-VM als Spielwiesen bereitzustellen. Daher habe ich mich etwas näher mit VirtualBox, ohne grafische Oberfläche, beschäftigt. Den VMware Server habe sofort ausgeschlossen, weil er mir zu Ressourcen fressend ist und ich gerne freier Software verwende!
Auf der Suche nach einer bereits bestehenden HowTo bin ich über Daniel’s Blog madapez.com gestolpert, er hat ein wirklich gutes Tutorial über die Erstellung einer VM, ohne GUI, mit VirtualBox geschrieben. Daher wollte ich eigentlich gar nicht so weit ausholen, jedoch haben sich einige Befehle bei der VirtualBox Version 3.1 verändert!
Wie so oft editieren wir zuerst die /etc/apt/sources.list…
vi /etc/apt/sources.list
#VirtualBox deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian lenny non-free
…und holen uns dann die aktuelle Paketliste.
wget -q http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/sun_vbox.asc -O- | apt-key add - aptitude update && aptitude install virtualbox-3.1
Nun erstellen wir die VM… Weiterlesen →
Ubuntu für VAAPI Support vorbereiten
Ein einem älteren Artikel haben wir uns den MPlayer inkl. SMplayer und VDPAU Support aus einem extra Rebository installiert. Seit Ubuntu 9.10 benötigen wir keine zusätzliche Quellen, da der Nvidia-185-Treiber im originalen Karmic-Rebo zufinden ist. Mittlerweile gibt es auch einen weiteren Hardwarebeschleuniger, VAAPI verwendet die Grafikkarte zum Dekodieren, Deinterlacen und Skalieren von Videos. VDPAU wird in diesem Fall als “backend” von VAAPI genutzt, das heißt jede Software die VAAPI unterstüzt, unterstüzt VDPAU. Bevor wir aber den VLC media player oder MPlayer mit VAAPI Support kompilieren können müssen wir unser System erstmal für VAAPI vorbereiten.
Zuerst vergewissern wir uns das der 185er NVIDIA Treiber installiert ist.
aptitude install nvidia-185-kernel-source nvidia-185-libvdpau nvidia-185-libvdpau-dev nvidia-settings nvidia-glx-185
Jetzt installieren wir libva (VAAPI)…
cd /usr/src wget http://www.splitted-desktop.com/~gbeauchesne/libva/libva-latest.tar.gz tar xvfz libva-latest.tar.gz cd libva-0.31.0 aptitude install dpkg-dev fakeroot autotools-dev libdrm-dev automake1.9 libtool cdbs debhelper x11proto-xext-dev libxext-dev libxfixes-dev dpkg-buildpackage -rfakeroot -uc -us cd .. dpkg -i libva*.deb
…ergänzend zu libva müssen wir vdpau-video installieren. Weiterlesen →
Linux – Kernel backen nach Debian-Art
Hier möchte ich kurz zusammenfassen wie wir am einfachsten einen Linux-Kernel nach Debian-Art kompilieren. Da Debian sehr auf die Stabilität des Systems achtet, ist der Linux-Kernel vom Debian Repository meistens etwas älter. Die Pakete müssen eine lange Testphase überstehen bevor sie ins “stable” Repository aufgenommen werden.
Na dann los, wir holen erstmal ein aktuellen Kernel & .config in meinem Fall “2.6.31.1″.
cd /usr/src wget http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.31.1.tar.bz2 wget http://merkel.debian.org/~jurij/2.6.31-1/amd64/config-2.6.31-1-amd64.gz
Jetzt enpacken wir die Kernel-Source und die .config…
tar xvjf linux-2.6.31.1.tar.bz2 zcat config-2.6.31-1-amd64.gz > linux-2.6.31.1/.config
…damit wir den Befehl “make-kpkg” benutzen können installieren wir das Paket “kernel-package”.
aptitude install kernel-package ncurses-dev
Nun können wir mit “menuconfig” die Konfiguration des Kernel’s festlegen. Mit “make-kpkg” wird der Kernel gebaut, je nach System kann das “backen” sogar mehrere Stunden dauern. Weiterlesen →


