Erfahrungsbericht – Logitech UE Boom 2 vs. Teufel Rockster XS – Bluetooth-Lautsprecher

Langsam wird es Frühling, die Sonne scheint, es wird wärmer – in Franken sagt man „es geht nauswärts„! Egal ob Arbeiten, Campen, Sport oder andere Freizeitaktivitäten – mit Musik macht alles etwas mehr Spaß. Je nach Empathie kann sie auch echte Glücksgefühle hervorrufen, aus diesem Grund habe ich mir, in diesem Frühjahr, 2 Bluetooth-Lautsprecher für euch näher angesehen.

Allgemein

Logitech UE Boom 2

Logitech UE Boom 2

  • wasserfestes und stoßfestes Kunststoff- / Gummi-Design
  • Bluetooth 4.0 & NFC
  • zwei Geräte können zeitgleich verbunden werden / Party-Modus
  • bis zu 15 Stunden Akkulaufzeit
  • kann senkrecht stehend benutzt werden, angehangen oder auf ein Stativ geschraubt werden
  • zwei Tasten zur Lautstärkeregelung, je nach Touch-Geste auf der Oberseite kann Wiedergabe/Pause und das Überspringen von Titeln bewirkt werden
  • Stereo-Paar möglich
  • AUX-Audioeingang
  • Steuerung per App möglich

Teufel Rockster XS

blue_teufel-rockstar-xs_probild

  • spritzwassergeschütztes und stoßfestes Aluminum-Design
  • Bluetooth 4.0 & NFC
  • zwei Geräte können zeitgleich verbunden werden / Party-Modus
  • bis zu 14 Stunden Akkulaufzeit
  • kann waagerecht liegend oder senkrecht stehend benutzt werden
  • fünf Tasten zur Lautstärkeregelung, Wiedergabe/Pause, Outdoor-Modus und Bluetooth
  • Stereo-Paar möglich
  • AUX-Audioeingang
  • USB-Ladebuchse zum Laden von Smartphone/Tablet (Powerbank)

Optik & Verarbeitung

Der Teufel Rockster XS ist hervorragend verarbeitet, sieht dank seines Aluminium-Designs sehr wertig und elegant aus. Dank seiner Silikon-Bumper, an der Ober- und Unterseite, ist er auch, vorausgesetzt er fällt nicht auf einen großen Stein oder eine größere Unebenheit, stoßfest – ohne Folgeschäden. Aufgrund des weichen Silikons sehen diese Bumper nach ein paar Tagen schnell sehr staubig aus – nur mit einem feuchten Tuch kann man dann diesen Silikon-Bumper wieder vom Staub befreien.

Logitech UE Boom 2 - Rendering

Der Logitech UE Boom 2 ist auch einwandfrei verarbeitet, dank der großen Farbauswahl ist hier für jeden etwas dabei. Das verwendete Material an der Ober- und Unterseite sowie ein schmaler Verbindungsstreifen mit den Lautstärketasten dazwischen ist eine Art Plastik und fühlt sich an wie ein rutschsicherer Kunststoff. Das Material rund um den Lautsprecher stammt aus der Herstellung feuerfester Kleidung und lässt den Klang von innen nach außen passieren aber dennoch das Wasser nicht hinein. Durch diese Komponenten wirkt der Boom 2 äußert robust, fast so, als würde ihm nichts und niemand etwas anhaben können.

Einrichtung & Bedienung

Zur Einrichtung gibt es nicht viel zu sagen – bei beiden Geräten funktioniert diese in etwa gleich –  Bluetooth aktivieren, ggf. Bluetooth-Pairing-Modus des Gerätes aktivieren, verbinden, fertig – ab diesem Zeitpunkt verbindet sich der Lautsprecher, sobald er eingeschaltet ist und das andere Gerät in der Nähe ist, automatisch.

Die Bedienung erfolgt über ein verbundenes Bluetooth-Gerät, in meinem Fall über die Amazon Music App auf einem iPhone 6. Alles was dieses Gerät nun über seinen eingebauten Lautsprecher wieder geben würde, gibt es auf den verbunden Bluetooth-Lautsprecher wieder.

Zusätzlich zu der Bedienung über eine Musik-App auf einem Smartphone, kann man beim Teufel Rockster XS die Lautstärke sowie Wiedergabe/Pause über die an der Oberseite befindlichen Tasten steuern.
Ein nettes Feature, welches ich in diesem Bereich noch einmal hervorheben möchte, ist, dass man den Rockster XS auch als Powerbank (4.400 mAh), mit 5V/1A, benutzen kann.

Teufel Rockster XS - Powerbank auf der Unterseite

Bei der Bedienung sticht der Logitech UE Boom 2 jedoch deutlich heraus, auch hier Erfahrungsbericht – Logitech UE Boom 2 vs. Teufel Rockster XS – Bluetooth-Lautsprecher weiterlesen

Erfahrungsbericht – AVM FRITZ!Box 7490

Nachdem ich vor ein paar Monaten den Synology WLAN-Router RT1900ac getestet habe, habe ich mir vorgenommen, als Vergleich für euch die AVM FRITZ!Box 7490 zu testen. Gesagt, getan – hier der Testbericht.

Allgemein

Die FRITZ!Box 7490 verfügt über:

  • einen WAN- bzw. DSL-Port
    • mit VDSL2/ADSL2+ Modem
    • und Unterstützung von ISDN und Annex B/J
  • zwei Anschlüsse für analoge Telefone
  • vier Gigabit-LAN Ports
  • WLAN a/b/g/n/ac (802.11)
    • 3 interne Antennen je Frequenzband
    • bis maximal 450 Mbit/s im 2.4 GHz Bereich
    • bis maximal 1300 Mbit/s im 5 GHz Bereich
  • zwei USB 3.0 Ports
    • unterstützt auch 3G/4G USB-Modems
  • ein WPS-Taster
  • ein DECT-Taster

FRITZ!Box 7490 Anschlüsse

Lieferumfang

Folgendes ist bei der 7490 dabei:

  • FRITZ!Box 7490
  • Netzteil
  • DSL-/Telefonanschlusskabel (Y-Kabel)
  • LAN-Kabel
  • 2 TAE/RJ45-Adapter (schwarz & grau)
  • FRITZ!Box-CD
  • Installationsanleitung
  • Infoblatt mit Zugangsdaten

Lieferumfang der FRITZ!Box 7490

Optik & Verarbeitung

Die FRITZ!Box wirkt im ersten Moment billig und hohl – nicht nur optisch. Beim genaueren Hinschauen und Prüfen macht sie jedoch einen sehr robusten Eindruck.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger, der AVM FRITZ!Box 7390, wirkt die 7490 brutal groß und unproportional – auch das Rot ist ein paar Nuancen dunkler.

FRITZ!Box 7390 vs. 7490
Danke an Thomas von teezeh.de für die Bilder

Einrichtung & Bedienung

Nach dem erfolgreichen Anschließen der FRITZ!Box, wird man im Webinterface erst einmal begrüßt und dazu aufgefordert ein Passwort festzulegen.

FRITZ!Box 7490 - Schritt 1

Nach diesem Schritt geht es direkt zur Einrichtung. Hier wir man wie bei jedem Router dazu aufgefordert seine Internetzugangsdaten einzugeben, ein WLAN-Namen und -Passwort festzulegen, und und und.

Allerdings gibt es bei AVM auch die Möglichkeit, Erfahrungsbericht – AVM FRITZ!Box 7490 weiterlesen

DIY NAS – Gründe, Hardware, Grundinstallation und Stromverbrauch

Aufgrund des großen Interesses an einer Artikelserie zu meinem DIY NAS, möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen und direkt mit dem ersten Artikel starten. Ich werde zukünftig nicht jeden Tag einen Artikel raushauen, ich werde aber versuchen, einen pro Woche zu veröffentlichen. Viel Spaß & stay tuned!

Gründe

Bis vor Kurzem hatte ich ein Synology NAS DS213. Als sich das Jahr 2015 langsam dem Ende neigte, reiften mehrere Gedanken:

  • Umstieg von OpenELEC mit RPis (2) auf Apple TVs
    • mittlerweile verworfen; die Apple TV mit Plex oder einem Kodi-Fork ist dem ausgewachsen, richtigem Kodi, einfach nicht gewachsen
  • Speicherplatz wurde knapp
    • Austausch der 2 Festplatten im Synology oder 3. Festplatte im RAID 5 – dann aber nicht mit Synology
  • Projekt Hausbau – neue Infrastruktur, neue Möglichkeiten
    • TV-Server (4 Ports) mit TvheadendSMS-Gateway für private Projekte und schnelle Benachrichtigungen, FHEM für die Hausautomatisierung wäre auch denkbar, Plex-Server mit genügend Power zur Transkodierung für mobile Geräte und IT-System Überwachung mit OMD (Nagios bzw. Check_MK) finde ich noch eine schöne Spielerei
    • alle anderen Dinge wie iTunes-Server, TimeMachine-Server bzw. TimeCapsule, pyLoad und MySQL-Server wäre auch mit den Synology gegangen

Aufgrund dieser Gedanken und anstehender Projekte habe ich mich für ein DIY NAS in einem 19″ Server-Gehäuse entschieden.

Versteht mich nicht falsch, ich habe das Synology NAS wirklich geliebt, es war wartungsfrei, man konnte mit einem Klick bestimmte Pakete nachinstallieren und diese liefen dann auch einfach Out-of-the-box. Prima!

Irgendwann sind aber leider die Grenzen der Performance und Steckplätze eines solch kompakten Gerätes, mit einem relativ geschlossenem System, erreicht. 😐

Hardware

Bei der Entscheidung habe ich großen Wert auf möglichst geringen Stromverbrauch gelegt – aber es ist ein zweischneidiges Schwert, auch die Performance sollte nicht zu knapp kommen. Ich habe mich für folgende Hardware entschieden:

Gehäuse: Inter-Tech Case IPC Server 2U-2098-SK
Motherboard: Gigabyte GA-B150M-HD3
CPU: Intel Pentium G4400T
CPU-Kühler: Arctic Alpine 11 GT Rev. 2
RAM: Corsair Vengeance Schwarz 4GB
HDD System: Western Digital Blue 500GB 2.5″
HDDs RAID: 3x Western Digital Green 4TB 3.5″
TV-Karten (DVB-S2): 2x DVBSky S952 V3
UMTS-Modem (SMS Versand): Huawei E1750 (lag noch rum)
Netzteil: 5 Jahre altes 450W Enermax Gold (lag noch rum)

Grundinstallation

Ohne Frage, habe ich mich für Debian 8, Codename Jessie, entschieden. Besonderheit, was wahrscheinlich nicht viele machen werden, ich habe auch die Desktopumgebung „MATE“ mitinstalliert – da ich aus Bequemlichkeit, DIY NAS – Gründe, Hardware, Grundinstallation und Stromverbrauch weiterlesen

RPi2 – 5x schneller mit der richtigen microSDHC Karte

Ohne Witz, das waren mal wieder nervenaufreibende Tage für mein kleines ITler Herz. 😉

Vorgeschichte

Vor Kurzem bin ich von einem Synology NAS auf ein DIY NAS (do it yourself) mit Debian umgestiegen – RAID 5, Cryptsetup, MySQL für Kodi, Nagios/Check_MK, TV-Server mit TvHeadend, pyLoad, JDownloader, Plex, BackupPC, SMS-Gateway, VNC, Windows-Freigabe (Samba), TimeMachine- und iTunes-Server. Wollt ihr zu dem SelfMade NAS eine Artikelserie haben, dann schreibt es in die Kommentare!

Jedenfalls konnte ich aufgrund dieses Projektes meinen Intel NUC, mit DVB-S2 USB-Stick als TV-Karte, durch einen Raspberry Pi 2 mit OpenELEC ablösen – da ich bereits einen im Schlafzimmer im Einsatz habe, wusste ich auf was ich mich performancetechnisch (im Vergleich zum NUC) einlasse. Ich bin mit der Performance des RPi 2 völlig zufrieden!!

Also bestellte ich mir alles, was ich für den neuen OpenELEC Client, im Wohnzimmer, benötigt hatte. Ich habe mich für eine SanDisk Ultra microSDHC Class 10 mit 16GB entschieden. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich auch dieses Modell im Schlafzimmer verwendet habe. Als ich dann aber die Thumbnails und die Textures#.db von Kodi über BackupPC (in meinem Fall, rsync mit ssh) wiederhergestellt habe, ist mir aufgefallen, dass es verdammt langsam voran geht.

Am Anfang habe ich gedacht, dass eventuell der RPi 2 einen Defekt hat. Spaßeshalber habe ich dann auf den RPi 2 im Schlafzimmer die Thumbnails und die Textures#.db gelöscht und auch einmal mit BackupPC die Wiederherstellung gestartet. Auf den RPi 2 im Schlafzimmer hat es 2 Minuten gedauert, der im Wohnzimmer brauchte 13 Minuten. Bei genauerem Vergleichen der Konfigurationen und Bauteile ist mir aufgefallen, dass im Schlafzimmer eine anderen SDHC-Karte verbaut ist – genau deshalb dieser Artikel. Wieviel beim Raspberry Pi (1) und 2 eine schnelle SD-Karte die Performance beeinflusst, vor allem beim Schreiben, sollte jedem klar sein. Mir, jetzt, mal wieder, mehr denn je.

Benchmark mit CrystalDiskMark

SanDisk Ultra microSDHC Class 10 mit 16GB für 8,99€

Benchmark - CrystalDiskMark - SanDisk Ultra microSDHC Class 10 mit 16GB RPi2 – 5x schneller mit der richtigen microSDHC Karte weiterlesen

Erfahrungsbericht – Synology WLAN-Router RT1900ac

Vor kurzem hat Synology ihren ersten eigenen WLAN-Router vorgestellt – den RT1900ac. Aufgrund meiner positiven Erfahrungen mit den NAS-Systemen, hat mich brennend interessiert, wie Synology seinen ersten WLAN-Router umgesetzt hat.

Allgemein

Erstmal ein paar Fakten zum RT1900ac:

  • ein WAN Port
  • vier Gigabit-LAN Ports
  • WLAN a/b/g/n/ac (802.11)
    • drei Langstrecken-Antennen
    • bis maximal 1900 Mbit/s
    • 2.4 und 5 GHz
  • ein SD-Karten Slot
  • ein USB 3.0 Port
    • unterstützt auch 3G/4G USB-Modems
  • ein Ein- und Ausschalter
  • ein WPS-Taster
  • ein WLAN Ein- und Ausschalter
  • eine Auswurf-Taste

Synology RT1900ac von allen Seiten

Lieferumfang

In der Verpackung enthalten sind:

  • Router
  • Standfuß
  • 3 Antennen
  • Netzteil
  • LAN-Kabel
  • Quick-Start-Guide
  • Willkommensgruß

Optik & Verarbeitung

Der WLAN-Router macht einen sehr hochwertigen Eindruck und schaut etwas aggressiv bzw. unheimlich aus. Den optionalen Standfuß kann man auf zwei Arten befestigen und so den Router, je nach gefallen, aufstellen.

Mir persönlich gefällt sehr gut, dass der Router keine Flächen in Hochglanz bzw. Klavierlack hat – damit ist er nicht so empfindlich gegenüber Staub und Fingerabdrücken.

Einrichtung & Bedienung

Wie bei jedem Router findet die Einrichtung über den Browser statt. Nach dem anlegen des Administrator-Kontos, richtet man bereits die WLAN-SSID und das -Kennwort ein.

Synology RT1900ac - First Steps WLAN

Danach wählt man den Betriebsmodus, zur Auswahl stehen:

  • WLAN-Router: Der Router hängt an einem Modem und stellt die Internetverbindung her.
  • WLAN-AP: Der Router wird mit einem LAN Kabel verbunden, bekommt eine IP im internen LAN und stellt ein WLAN-Netz bereit. Die Internetverbindung kommt im Netzwerk von einem anderen Router mit Modem.
  • WLAN-Client: Der Router verbindet sich mit einem bestehen WLAN und baut so eine WLAN-Brücke ohne Kabel. Wie im WLAN-AP Modi kommt die Internetverbindung von einem anderen Router mit Modem.

Ich wählte den Modus „WLAN-AP“, da bei mir Erfahrungsbericht – Synology WLAN-Router RT1900ac weiterlesen