Erfahrungsbericht – TP-Link AV1200 WiFi ac – Powerline mit WLAN

Wie versprochen habe ich mich mit TP-Link in Verbindung gesetzt und konnte, für einen 6 wöchigen Testzeitraum, das TP-Link TL-WPA8630 KIT mit WLAN-Standard 802.11ac organisieren – passend zum Devolo dLAN 1200+ WiFi ac und FRITZ!Powerline 1240E WLAN Set, welche ich bereits für euch getestet habe. 😉

Lieferumfang

  • 1x TP-Link TL-WPA8630 Adapter (WLAN)
  • 1x TP-Link TL-PA8010P Adapter
  • 2x Netzwerkkabel
  • WLAN Infokarte
  • Installationsanleitung

TP-Link TL-WPA8630 KIT AV1200 - Lieferumfang

Einrichtung bzw. Erweiterung des dLANs

Aufgrund des HomePlug AV2 Standards sind die handelsüblichen dLAN-Adapter, egal ob von Devolo, TP-Link oder AVM untereinander kompatibel – auch wenn diese dLAN-Netzwerke verschlüsselt sind.

Wie viele von euch wissen, nutze ich schon einige Zeit die dLAN-Adapter von Devolo. Da füge ich neue Adapter gerne und komfortabel über das devolo Cockpit hinzu – auch hier, aufgrund des HomePlug AV2 Standards, befindet sich auf der Rückseite der TP-Link Powerlines, die Security-ID, beziehungsweise, wie sie TP-Link nennt, der Powerline-Key.

Aber aufgepasst, teilweise werden die TP-Link Adapter nach dem Hinzufügen nicht im Devolo Cockpit angezeigt, obwohl diese verbunden sind. Bevor ihr zum zehnten Mal versucht den Adapter über den Powerline-Key hinzuzufügen, steckt lieber mal ein Kabel an und prüft, ob er sich vielleicht schon in euerem verschlüsselten dLAN-Netzwerk befindet.

Um die Adapter in ein bestehendes dLAN-Netzwerk ohne Cockpit zu integrieren, geht man wie folgt vor:

  • Einen dLAN-Adapter in eine Steckdose in der Nähe eines Powerline-Adapters stecken, der schon ins Powerline-Netzwerk eingebunden ist.
  • Am anderen Powerline-Adapter, welcher bereits mit dem Netzwerk verbunden ist, drückt man den Taster für sichere Powerline-Verbindungen (Pairing-Taster).
  • Die Übertragung des Netzwerk-Kennworts startet.
  • Für den nächsten Schritt hat man 2 Minuten Zeit: Am neuen Powerline-Adapter den Taster für sichere Powerline-Verbindungen drücken. Der Taster ist mit „Security“, „Powerline“,„Pair“ oder ähnlich beschriftet.
  • Der Adapter empfängt das Netzwerk-Kennwort und wird in das Powerline-Netzwerk eingebunden, dies dauert in der Regel 1 Minute.
  • Den neuen Adapter dort in eine Steckdose stecken, wo man ihn einsetzen möchte – man kann jede Steckdose im Stromkreis verwenden.
  • ggf. diesen Vorgang mit weiteren Adaptern wiederholen.

Wenn man der Anleitung folgt, völlig problemlos und stressfrei. 🙂

Natürlich bietet auch TP-Link eine Software, mit der man sein Powerline-Netzwerk verwalten kann – tpPLC. Leider gibt es diese Software nur für Windows – in einer VM findet er keine Adapter, es muss ein natives Windows sein.

TP-Link tpPLC

Über dieses Tool kann man bei den Powerline-Adaptern die LEDs abschalten, die Werkseinstellungen wiederherstellen und die Firmware updaten. Leider muss man die neue Firmware vorher händisch aus dem Internet laden, es gibt offensichtlich keine automatische Update-Suche.

Einrichtung des WLANs (Wi-Fi Clone)

Auch der TP-Link dLAN-Adapter mit WLAN hat eine „Wi-Fi Clone“ Funktion, welche sehr komfortabel die WLAN-Einstellungen eines Routers per WPS übernimmt.

TP-Link TL-WPA8630 KIT AV1200 - Wi-Fi Clone

Dazu muss man, wie im Erfahrungsbericht – TP-Link AV1200 WiFi ac – Powerline mit WLAN weiterlesen

Erfahrungsbericht – AVM FRITZ!Powerline 1240E WLAN Set

Nach der AVM FRITZ!Box 7490 und den FRITZ!DECT 200 Steckdosen bin ich auch noch in den Genuss gekommen, das AVM FRITZ!Powerline 1240E WLAN Set testen zu dürfen.

Dieses steht in direkter Konkurrenz zu meinem bereits getestetem Devolo dLAN 1200+ WiFi ac. Zugegeben, unterscheiden tun sie sich eigentlich auch nur optisch – ansonsten, vor allem funktional, sind sie ziemlich identisch.

Lieferumfang

  • 1x FRITZ!Powerline 1240E Adapter (WLAN)
  • 1x FRITZ!Powerline 1000E Adapter
  • 2x Netzwerkkabel
  • Installationsanleitung

AVM FRITZ!Powerline 1240E WLAN Set - Lieferumfang

Einrichtung bzw. Erweiterung des dLANs

Aufgrund des HomePlug AV2 Standards sind die handelsüblichen dLAN-Adapter, egal ob von Devolo, TP-Link oder AVM, untereinander kompatibel – auch wenn diese dLAN-Netzwerke verschlüsselt sind.

Wie viele von euch wissen, nutze ich bereits seit Jahren die dLAN-Adapter von Devolo. Da füge ich neue Adapter gerne und komfortabel über das devolo Cockpit hinzu – auch hier, aufgrund des HomePlug AV2 Standards, befinden sich auf der Rückseite der AVM Powerlines, diese Security-ID, beziehungsweise, wie sie AVM nennt, das Powerline-Kennwort.

UPDATE: Dies kann man auch mit einem bestehenden AVM Powerline-Netzwerk tun ggf. über die Geräteübersicht einer FRITZ!Box, indem man einen bereits integrierten Adapter auswählt.

avm-fritz-powerline-1240e-wlan-set_powerline-ueber-fritzbox-hinzufuegen

Um die Adapter in ein bestehendes dLAN-Netzwerk ohne Cockpit zu integrieren, geht man wie folgt vor:

  • Einen dLAN-Adapter in eine Steckdose in der Nähe eines Powerline-Adapters stecken, der schon ins Powerline-Netzwerk eingebunden ist.
  • Am anderen Powerline-Adapter, welcher bereits mit dem Netzwerk verbunden ist, drückt man den Taster für sichere Powerline-Verbindungen (Pairing-Taster).
  • Die Übertragung des Netzwerk-Kennworts startet.
  • Für den nächsten Schritt hat man 2 Minuten Zeit: Am neuen Powerline-Adapter den Taster für sichere Powerline-Verbindungen drücken. Der Taster ist mit „Security“, „Powerline“ oder ähnlich beschriftet.
  • Der Adapter empfängt das Netzwerk-Kennwort und wird in das Powerline-Netzwerk eingebunden.
  • Den neuen Adapter dort in eine Steckdose stecken, wo man ihn einsetzen möchte. Man kann jede Steckdose im Stromkreis verwenden.
  • ggf. diesen Vorgang mit weiteren Adaptern wiederholen.

Wenn man der Anleitung folgt, völlig problemlos und stressfrei. 🙂

Einrichtung des WLANs

Es gibt drei Varianten wie man durch den AVM FRITZ!Powerline 1240E sein WLAN erweitern kann – einmal über Erfahrungsbericht – AVM FRITZ!Powerline 1240E WLAN Set weiterlesen

Erfahrungsbericht – Synology WLAN-Router RT1900ac

Vor kurzem hat Synology ihren ersten eigenen WLAN-Router vorgestellt – den RT1900ac. Aufgrund meiner positiven Erfahrungen mit den NAS-Systemen, hat mich brennend interessiert, wie Synology seinen ersten WLAN-Router umgesetzt hat.

Allgemein

Erstmal ein paar Fakten zum RT1900ac:

  • ein WAN Port
  • vier Gigabit-LAN Ports
  • WLAN a/b/g/n/ac (802.11)
    • drei Langstrecken-Antennen
    • bis maximal 1900 Mbit/s
    • 2.4 und 5 GHz
  • ein SD-Karten Slot
  • ein USB 3.0 Port
    • unterstützt auch 3G/4G USB-Modems
  • ein Ein- und Ausschalter
  • ein WPS-Taster
  • ein WLAN Ein- und Ausschalter
  • eine Auswurf-Taste

Synology RT1900ac von allen Seiten

Lieferumfang

In der Verpackung enthalten sind:

  • Router
  • Standfuß
  • 3 Antennen
  • Netzteil
  • LAN-Kabel
  • Quick-Start-Guide
  • Willkommensgruß

Optik & Verarbeitung

Der WLAN-Router macht einen sehr hochwertigen Eindruck und schaut etwas aggressiv bzw. unheimlich aus. Den optionalen Standfuß kann man auf zwei Arten befestigen und so den Router, je nach gefallen, aufstellen.

Mir persönlich gefällt sehr gut, dass der Router keine Flächen in Hochglanz bzw. Klavierlack hat – damit ist er nicht so empfindlich gegenüber Staub und Fingerabdrücken.

Einrichtung & Bedienung

Wie bei jedem Router findet die Einrichtung über den Browser statt. Nach dem anlegen des Administrator-Kontos, richtet man bereits die WLAN-SSID und das -Kennwort ein.

Synology RT1900ac - First Steps WLAN

Danach wählt man den Betriebsmodus, zur Auswahl stehen:

  • WLAN-Router: Der Router hängt an einem Modem und stellt die Internetverbindung her.
  • WLAN-AP: Der Router wird mit einem LAN Kabel verbunden, bekommt eine IP im internen LAN und stellt ein WLAN-Netz bereit. Die Internetverbindung kommt im Netzwerk von einem anderen Router mit Modem.
  • WLAN-Client: Der Router verbindet sich mit einem bestehen WLAN und baut so eine WLAN-Brücke ohne Kabel. Wie im WLAN-AP Modi kommt die Internetverbindung von einem anderen Router mit Modem.

Ich wählte den Modus „WLAN-AP“, da bei mir Erfahrungsbericht – Synology WLAN-Router RT1900ac weiterlesen

Erfahrungsbericht – Devolo dLAN 1200+ WiFi ac – PowerLAN mit WLAN

Devolo ist für mich eines der Unternehmen die wirklich gute, zuverlässige und durchdachte Produkte entwickeln und verkaufen. Aus diesem Grund verwende ich seit 2012 die PowerLAN Produkte von Devolo – die ich auch schon öfter hier im Blog vorgestellt habe.

Seit dem 4. Quartal 2014 gibt es einen neuen dLAN-Adapter inkl. WLAN-Router – das devolo dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit. Bereits seit 2013 gibt es dLAN-Adapter mit WiFi von Devolo – mir waren sie allerdings, bis zu einem Kommentar von Viktor, völlig unbekannt.

devolo dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit

In meinem Fall war diese Anschaffung mal wieder ein Schritt in die richtige Richtung, da ich bisher einen experimentellen TP-Link TL-WR1043ND mit OpenWRT betrieben habe. (altes Netzwerkdiagramm)

  • weniger Aufwand > mehr Zeit für wichtige Dinge
  • kinderleichte Einrichtung
  • kein zusätzliches Gerät

Einrichtung bzw. Erweiterung des dLANs

In den letzten beiden Artikeln habe ich es bereits geschrieben:

Die Einrichtung ist kinderleicht!

Natürlich könnte ich hier das gleiche wie beim letzten Mal schreiben, aber das interessiert niemanden und ist auch nicht gerade förderlich – daher werde ich nur eine Sache anreißen.

Wenn ihr einen neuen dLAN-Adapater in ein bestehendes unverschlüsseltes dLAN aufnehmen wollt, müsst ihr ihn lediglich in die Steckdose stecken. Bei einem mit 128Bit AES verschlüsselten dLAN muss man an einen bestehenden Adapter den Verschlüsselungsknopf für eine Sekunden drücken und dann hat man 2 Minuten …

Ich tue mir mit solchen Anweisung immer schwer, man weiß nie so genau ob man es richtig gemacht hat. Daher habe ich mir angewöhnt, Erfahrungsbericht – Devolo dLAN 1200+ WiFi ac – PowerLAN mit WLAN weiterlesen

WLAN vs. Bluetooth – 2.4 GHz – 4-stellige Pingzeiten, sogar Zeitüberschreitungen

Heute möchte ich euch mal über meine WLAN-Probleme informieren, welche mich mehrere Monate beschäftigt haben. Dieses Problem wird wirklich jeden IT’ler interessieren, egal ob Windows-, Linux- oder Mac-User.

Immer mal wieder hatte ich sporadische WLAN-Probleme, nicht jeden Tag, immer mal – egal ob MacBook, iPhone, Nexus 7, Nexus 4, Windows-Notebook oder Raspberry Pi, jedes Geräte hatte, wenn es zu diesen Problem kam, Probleme – also konnte ein Defekt am jeweiligen Gerät ausgeschlossen werden.

WLAN-Problem: 4-stellige interne Pingzeiten, teilweise sogar Zeitüberschreitungen!

WLAN vs. Bluetooth - Bild 01

In der Wohnung befinden sich zwei WLAN-Router, ein Alice-/o2-Router (o2 HomeBox 3232) und ein Repeater (TP-Link WR1043ND). Beide Router senden die gleiche SSID, auf dem gleichen festeingestellten Kanal. Was eigentlich damit auch als Fehlerquelle hätte ausscheiden müssen, da es egal war, mit welchem WLAN-AP ich verbunden war – das WLAN-Signal war, wenn das Problem gerade bestanden hat, schlecht.

Nichtsdestotrotz konnte ich von o2 den Router tauschen lassen, die ersten Tag gab es auch keine Probleme, und auf einmal, war das Problem wieder da. Mittlerweile hatte ich auch den Repeater deaktiviert, um einfach eine weitere Fehlerquelle auszuschließen. Leider auch ohne Erfolg!

Dann gab es einen ersten Lichtblick. Wenn ich, trotz der hohen Pingzeiten, auf das Webinterface des Routers gekommen bin und einfach den WLAN-Kanal geändert habe, ging es wieder – aber leider dann nur für ein paar Minuten, dann fing das Problem von vorne an. Wenn ich dann wieder den Kanal geändert habe, ging es wieder…

Also dachte ich: „Stellst du die WLAN-Kanalwahl einfach auf Automatisch, vielleicht erkennt er es ja dann selber und wechselt den Kanal!“ Um es kurz zu machen, dass war auch nicht des Rätsels Lösung. 🙁

Mittlerweile bin ich dann am Ende meines Lateins angekommen und habe aufgegeben.

Monate später, saß ich auf dem Balkon, WLAN vs. Bluetooth – 2.4 GHz – 4-stellige Pingzeiten, sogar Zeitüberschreitungen weiterlesen