Erfahrungsbericht – Homematic IP Starter Set Sicherheit

Auf der CeBIT 2017 habe ich mich längere Zeit am Stand von eQ-3 aufgehalten und interessante Gespräche mit den Kollegen geführt.

Grundsätzlich gibt es von eQ-3 zwei unterschiedliche Smart Home Systeme, einmal das normale Homematic (Zentrale = CCU2 / RaspberryMatic) und Homematic IP (Zentrale = Access Point). Die Homematic IP Geräte können auch an einem normalen Homematic-System angelernt werden – aber nicht anderes herum. Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Systemen ist die Zielgruppe bzw. Einstellungsvielfalt.

Homematic ist für versierte Benutzer, da mit Homematic sehr komplexe Regeln / Steuerungen abgebildet werden können und man einiges an Gehirnschmalz aufwenden muss, um jedes Szenario bis ins kleinste Detail durchzuplanen.
Homematic IP ist für Einsteiger, da es vordefinierte Szenarien für komplexe Automatismen gibt und man nur wenige Einstellungen treffen muss / kann.

Lieferumfang

Im Lieferumfang des Homematic IP Starter Set Sicherheit ist die Zentrale (Home Control Access Point), ein Fenster- und Türkontakt und ein Bewegungsmelder (innen) enthalten.

  • Zentrale (Home Control Access Point)
    • Zentrale
    • Netzteil
    • LAN-Kabel
    • Befestigungsmaterial (Schrauben & Dübel)
    • Anleitung
  • Bewegungsmelder (innen)
    • Bewegungsmelder
    • Standfuß
    • Wandhalterung
    • Befestigungsmaterial (Klebepads, Schrauben & Dübel)
    • Batterien (AA)
    • Aufkleber mit Geräteinfos
    • Anleitung
  • Fenster- und Türkontakt
    • Fenster- und Türkontakt
      • Abdeckkappe in weiß
      • Abdeckkappe in braun
    • Befestigungsmaterial (Klebepads, Schräubchen)
    • Reflektoraufkleber (für dunkle Untergründe)
    • Batterie (AAA)
    • Aufkleber mit Geräteinfos
    • Anleitung

Einrichtung

Der Einrichtungsprozess der Zentrale ist selbst für IT-unaffine Leute kein Problem und total einfach. Man wird über die App (Android | iOS) ausführlich und Schritt-für-Schritt an die Hand genommen und begleitet. Wirklich sehr nett gemacht.

Man benötigt zwingend eine freie Netzwerkdose, der Homematic IP Access Point kann nicht mit einem WLAN verbunden werden Erfahrungsbericht – Homematic IP Starter Set Sicherheit weiterlesen

Erfahrungsbericht – Sonos PLAY:5 (2. Generation)

Seit ein paar Wochen haben wir einen Sonos PLAY:5 der zweiten Generation in unseren 4 Wänden. Es ist nicht unser erstes Sonos-System, wir besitzen seit etwas über zwei Jahren 2 Sonos PLAY:1 Lautsprecher, da wir uns diese, nachdem wir die Testgeräte zurückschicken mussten, selbst zugelegt haben.

Im Zuge von Alexa und einer möglichen nativen Integration in den Sonos PLAY:5 (aktuell der einzige Sonos-Lautsprecher mit einem eingebauten Mikrofon) hat mich dieser schon sehr interessiert, da mich der Amazon Echo und Echo Dot beim Thema Klang und der Musikverwaltung nicht überzeugen konnten.
Ich bin kein Freund von dem Gedanken, einen Echo Dot an einen Sonos PLAY:1 anzuschließen – warum zwei Geräte, wenn es eigentlich auch mit einem vernünftig funktionieren könnte.

So richtig Druck für über 500€?

Allgemein

  • Mit sechs Verstärkern und sechs Lautsprechertreibern ist er unser größter Speaker mit dem besten Klang. Er erfüllt selbst große Räume mit reinem, kristallklarem Sound. Verwenden Sie ihn als Stereopaar, für ein noch besseres Sounderlebnis.
  • Spielen Sie gleichzeitig verschiedene Songs in verschiedenen Räumen ab. Oder einen Song perfekt synchron im ganzen Haus.
  • Die Einrichtung über WLAN dauert weniger als 10 Minuten. Wenn Sie Ihr Home Sound System mit der Zeit erweitern möchten, stellen Sie einfach weitere WLAN-Speaker in anderen Räumen auf.
  • Sämtliche Musikdienste wie Amazon Music, Spotify, Apple Music oder Deezer streamen Sie einfach über WLAN.

Natürlich nicht zu vergessen, für mich das absolute Killerfeature, die Möglichkeit eine lokale Musikbibliothek (Windows-Freigabe [SMB|SAMBA|CIFS]) zu indizieren – solange die Mp3tags sauber gepflegt sind und im besten Fall noch die Cover, ein Traum!

Im Lieferumfang enthalten sind der PLAY:5 Wireless Speaker, ein Stromkabel, ein Ethernet-Kabel, eine Kurzanleitung zur Installation und Informationen zur Garantie.

Was mich beim Öffnen der Originalverpackung total geflasht hat, war der extrem starke Karton und der Schiebe-Mechanismus an der Seite. Cool gemacht Sonos!

Optik & Verarbeitung

Das Design der ersten Generation wurde komplett überarbeitet und dies ist wirklich sehr gelungen. Sonos setzt, wie allgemeinbekannt, auf ein schlichtes Design und so kommt der Lautsprecher unauffällig, aber stilsicher daher – egal ob in Schwarz oder Weiß.
Das schwarze Frontgitter, mit vielen kleinen Löchern, und der Sonos Schriftzug in der Mitte runden das Design perfekt ab und lassen den Speaker edel wirken.

Im Vergleich zum PLAY:1 ist der PLAY:5 riesig, wirkt, meiner Meinung nach, fast etwas zu groß  – hat allerdings das etwas zeitgemäßere Design.

Der Wireless Speaker ist Erfahrungsbericht – Sonos PLAY:5 (2. Generation) weiterlesen

Apple Home (HomeKit) – Devolo Geräte mit der Apple App steuern – Homebridge

Kennt ihr das? Aus der Not heraus, weil ein Dritter irgendwelchen Mist verzapft, entsteht eine großartige Idee, die dann auch noch gut umgesetzt wird?

In meinen Fall war der Dritte Devolo, Devolo hat vor ein paar Wochen ihre Home Control iOS-App auf 1.1 geupdatet. Diese hatte ein tolles neues Feature: „iPad-Ansicht: optimierte Darstellung für iPads (Querformat)

Geil Freunde, nur leider wird dieses Querformat erzwungen, eine Nutzung am iPad im Hochformat ist nicht mehr möglich. Prima, wenn das iPad mini zur Haussteuerung im Hochformat an der Wand hängt. (Sarkasmus-Schild)

➡ Auch die Version 1.2 die vor ein paar Tagen erschienen ist, hat das „Problem“ nicht behoben – obwohl ich mich mehrfach beschwert habe. UPDATE_20170407: Das ersehnte Update soll voraussichtlich Ende April / Anfang Mai kommen.

Naja, jedenfalls war ich ziemlich sauer, bin oft im Kopf durchgegangen:

  • wieder zurück zu Homee?
  • andere Alternativen?
  • gedulden bis das Problem behoben ist?

Zwische durch hat Amazon Echo mit Alexa die Blogs bestimmt – Skills, Devolo Skill, IFTTT, HA Bridge, Homebridge. Und irgendwie im Gespräch mit meinem Arbeitskollegen Kevin, den einige von euch bereits von unserem Projekt bidvoy kennen, kam die Idee, da er auch gerade auf das Devolo HomeControl umgestiegen ist, dass eine Steuerung in Apples Home App (HomeKit) eine wirklich feine Sache wäre.

Stichwort Homebridge: Homebridge ist eine Schnittstelle, die offiziell nicht HomeKit kompatible Geräte, teilweise HomeKit kompatibel werden lässt. Dazu benötigt man, wie sollte es anders sein, im besten Fall einen Linux-Server oder Raspberry Pi.

Nun ja, für Homebridge gibt es dann jede Menge Plugins, die oftmals nicht vom Homebridge-Entwickler selber stammen, sondern von der Community rundherum.

Ich persönlich nutze aktuell homebridge-cmdswitch2homebridge-dashhomebridge-devolohomebridge-fritzhomebridge-harmonyhubhomebridge-httphomebridge-huehomebridge-netatmohomebridge-samsungtv-controlhomebridge-serverhomebridge-sonos und homebridge-wunderground.

Nur leider gab es zu diesem Zeitpunkt noch kein Homebridge-Plugin für Devolo Geräte die mit dem Devolo HomeControl verbunden sind – aufgrund der fehlenden offiziellen API auch so gut wie nicht machbar.

Aber nach etlichen Stunden Reverse Engineering der iOS- & Android-Apps hatten wir alles zusammen, was man für ein funktionierendes Plugin benötigt. (… wir kleinen Blackhats!)
Kevin machte sich an die Arbeit und ein paar Tage später, nachdem wir mit Devolo die rechtliche Seite geklärt hatten, haben wir alles auf GitHub hochgeladen, wo es nun jeder SmartHome-Liebhaber mit Homebridge benutzen kann. Nach und nach werden sicher noch ein paar Features dazukommen. :mrgreen:

Homebridge

Vorbereitung

Um Homebridge installieren zu können, benötigt man noch ein paar weitere Debian Pakete, welche wir mit apt-get nachinstallieren.

Da Homebridge für Node.js geschrieben ist, Apple Home (HomeKit) – Devolo Geräte mit der Apple App steuern – Homebridge weiterlesen

Logitech Harmony Companion – Haussteuerungstasten „fremd“ belegen – HA Bridge

Meine Frau hat mir zu meinem Geburtstag eine Logitech Harmony Companion geschenkt. Eine wirklich tolle Fernbedienung – leicht, flach, liegt gut in der Hand und nur mit einer Knopfzelle (CR2032) bestückt, welche angeblich 12 Monate durchhalten soll. Ich bin gespannt, sollte mir etwas nicht gefallen, gibt es hier sicher ein Update.

Auch der beiliegende Harmony Hub mit einem zusätzlichen Infrarot-Mini-Sender, welchen ich nicht benutzen muss, ist eine tolle Sache. Ich hätte nicht gedacht, dass die Infrarotsignale an Wänden und ähnlichem so zuverlässig reflektiert werden, so dass der Harmony Hub keine direkt Sichtverbindung zu den Geräten haben muss.

Die Harmony Companion Fernbedienung kommuniziert mit dem Harmony Hub über Funk / RF. Der Hub sendet dann die Infrarotsignale an die Geräte.

Der Harmony Hub verbindet sich auch per WLAN und findet im Netzwerk befindliche Sonos-Lautsprecher, Philips Hue Geräte und ähnliches. Natürlich darf heut zutage auch die Cloud nicht fehlen – ich kann jetzt von unterwegs, über die Harmony App für iOS, meinen Verstärker einschalten. 🙄

Aber, das hier soll kein Review / Erfahrungsbericht der Logitech Harmony Companion werden – also kommen wir langsam zum eigentlichen Inhalt des Artikels.

Die Universal-Fernbedienung hat ein ganz großes Manko gegenüber der größeren Elite mit Display – man kann die Haussteuerungstasten / Smart Control Buttons nicht frei belegen. Logitech unterstützt hier nur vier Hersteller und kastriert damit die sonst wirklich gute Remote.

  • Philips Hue
  • Qivicon Home Base
  • LIFX Smart Bulbs
  • Hunter Douglas Powerview Hub

Mein Wunsch war es aber, mit dem Drücken der Haussteuerungsstaste „Lampe 1“ , eine Philips Hue Lampe und 2 Devolo Schaltsteckdosen einzuschalten.
Theoretisch könnte man sein Devolo Home Control mit der Philips Hue Bridge verbinden und eine Regel erstellen: Wenn die Philips Hue Lampe eingeschaltet wird, sollen auch zwei Devolo Schaltsteckdosen eingeschaltet werden. Aber Stopp, man kann keine Philips Hue Lampen Logitech Harmony Companion – Haussteuerungstasten „fremd“ belegen – HA Bridge weiterlesen

Devolo Home Control – Neue mobile App für iOS und Android

Nach etwa eineinhalb Jahren hat es Devolo endlich geschafft – es wurde eine neue App fürs Home Control veröffentlicht. Sie ist nun kein HTTP-Crawler mehr, sondern ist sauber und ordentlich auf der jeweiligen Plattform unter iOS und Android programmiert.

Das Smart Home lässt sich über die App komfortabel und ohne Nachladen oder Verzögerungen steuern. Neue Geräte können problemlos eingebunden werden, auch mehrere Dashboards können – wie in der Weboberfläche – angezeigt, genutzt und verwaltet werden. Per Swipe-Geste kann man Geräte bearbeiten und sich dazugehörige, übersichtliche Statistiken anzeigen lassen und diese mit Zoom-In- oder -Out-Gesten vergrößern oder verkleinern.

Leider können in der aktuellen Version (noch) keine Gruppierungen, Zeitsteuerungen, Szenen, Nachrichten und Regeln angelegt werden – bestehende kann man allerdings aktivieren oder deaktivieren.

Was lange währt, wird endlich gut! Willkommen, Devolo, zurück im Smarthome Business. :mrgreen: