Archiv für die Kategorie ‘Debian’

Linux – Shell-Befehlsübersicht für Linux Einsteiger

Dienstag, 09. März 2010

Janek hat auf seinem Blog 321tux.de eine Shell-Befehlsübersicht für Linux Einsteiger veröffentlicht. So eine klasse Übersicht hätte ich vor 21 Monaten gebraucht. ;-)Dankeschön

Linux – IPTables – Beispielkonfiguration (DNS, HTTP, FTP, PING, SSH, SAMBA & NFS)

Dienstag, 02. März 2010

Aufgrund von Problemen mit dem Suspend-To-Ram (pm-suspend), teste ich zur Zeit einige Linux-Distributionen. Sollte sich jemand von euch mit pm-suspend oder s2ram auskennen kann dieser mich gerne kontaktieren. Nach der Installation von CentOS bin ich wieder einmal über IPTables gestolpert. Noch nie habe ich mich näher mit diesen IP-Tabellen beschäftigt – das hat sich jetzt geändert. :-)

Was sind IPTables:

Mit Hilfe von iptables wird Netfilter, der IP-Paketfilter des Linuxkernels konfiguriert.
Ist der Paketfilter des Kernel aktiv (d.h. sind mit iptabels erstellte Filterregeln konfiguriert), so werden alle IP-Datenpakete geprüft. Ankommende Pakete werden geprüft, bevor sie an die Zielanwendung geleitet werden, ausgehende Pakete werden geprüft, bevor sie den Rechner verlassen. Agiert der Rechner als Router (z.B. in einem Netzwerk), so werden die Pakete während der Weiterleitung geprüft. Außerdem besteht auch die Möglichkeit der Paketmanipulation. Die Art der Prüfung lässt sich mit Hilfe von iptables sehr detailliert vorgeben.

Quelle: iptables2 im uu-wiki

Ich möchte hier jetzt eigentlich nicht weiter über die Grundlagen oder Funktionsweiße von IPTables schreiben. Stattdessen möchte ich euch meine Beispielkonfiguration veröffentlichen, (weiterlesen…)

SERVER4YOU und der letzte Artikel im ubuntuusers Planeten

Samstag, 06. Februar 2010

Nein, ich möchte weiterhin im Planeten aktiv sein. Ich meine mit “dem letzten Artikel im ubuntuusers Planeten” meinen Artikel über XBMC PVR (VDR Plugin) mit VDPAU Unterstützung. Dieser Artikel hat meinen Apache2 maßlos überlastet, natürlich durch die vielen Besucher aus dem Planeten. :oops:

[Sat Feb 06 21:49:05 2010] [error] server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting
[Sat Feb 06 21:49:12 2010] [error] server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting
[Sat Feb 06 21:52:10 2010] [error] server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting
[Sat Feb 06 21:56:52 2010] [error] server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting
[Sat Feb 06 22:21:10 2010] [error] server reached MaxClients setting, consider raising the MaxClients setting

Mein Blog war über 2 Stunden nicht erreichbar und der SERVER4YOU Support unfähig. *entschuldigt* Ich habe nun selbst das MaxClients Limit von 10 in der /etc/apache2/apache2.conf nach oben gestellt. Juuhuuuu und er rennt wieder! :mrgreen:

Tja, zu früh gefreut, …

[Sat Feb 06 22:44:59 2010] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
[Sat Feb 06 22:46:56 2010] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
[Sat Feb 06 22:47:06 2010] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
[Sat Feb 06 22:47:16 2010] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
[Sat Feb 06 22:47:26 2010] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
root@blob:~# free -m
              total       used       free     shared    buffers     cached
Mem:           768        137        630       0          0          0
-/+ buffers/cache:        137        630
Swap:            0          0          0

… ich habe mit meinen vServer einen garantierten Arbeitsspeicher von 768MB die der Kleine scheinbar nicht nutzen darf. :evil: Das nächste Ticket ist auf dem Weg zu SERVER4YOU!

PS: Vorerst sollte der Blog einigermaßen Stabil laufen. Sorry

UPDATE: Die Ausgabe von free stimmt bei virtuallisierten Maschinen nicht immer. Darum soll ich /proc/user_beancounters verwenden.

Version: 2.5
       uid  resource       held         maxheld        barrier      limit         failcnt
    147040: kmemsize       10662413     15545375       15523666     17076032      3142

UPDATE2: Ich habe mit Thomas von everflux Kontakt aufgenommen, mal schauen ob wir da was drehen können. *bin gespannt*

UPDATE3: Der Umzug von SERVER4YOU zur Hetzner Online AG ist im vollem Gange.

WordPress – Upload – Die Datei ist zu groß

Freitag, 05. Februar 2010

Gestern Abend hatte ich beim Datei-Upload ins WordPress ein Problem.

Fehlermeldung:
Die Datei ist zu groß. Die maximale Dateigröße für deinen Server beträgt 2M.

Dieses Problem lässt sich sehr einfach beheben. Wir editieren die php.ini auf unserem Webserver…

vi /etc/php5/apache2/php.ini

…und suchen nach dem Eintrag upload_max_filesize.

; Maximum allowed size for uploaded files.
upload_max_filesize = 2M

Diesen Eintrag können wir unseren Ansprüchen anpassen. Jetzt starten wir nur noch den Apache2-Server neu, Fertig! :mrgreen:

/etc/init.d/apache2 restart

Instant-Messaging über die Konsole (AIM, ICQ, Yahoo!, Jabber und MSN)

Donnerstag, 28. Januar 2010

Chris von campino2k.de hat einen interessanten Artikel über “Out-Of-My-Way-Messaging mit irssi, bitlbee und screen” geschrieben.

Erklärung: Irssi ist ein freier IRC-Client auf Kommandozeilenbasis, dieser Client verbindet sich mit dem IRC-Server BitlBee. BitlBee ist ein Instant-Messaging Client. Anders als herkömmliche Clients ist BitlBee jedoch ein Netzwerk-Gateway (Server), der sich dem Benutzer als IRC-Server ausgibt und die Protokolle AIM, ICQ, Yahoo! Messenger, Jabber und MSN kennt. Diese 2 Programme werden in einer Screen-Session gestartet und bleiben auch beim disconnect der SSH-Session verbunden. Bei einem reconnect kann man sich problemlos auf die im Hintergrund laufende Screen-Session aufschalten und die laufenden Programme weiter nutzen.

Link: Out-Of-My-Way-Messaging mit irssi, bitlbee und screen

Ubuntu/Debian – Kernel: 2.6.32.3 – Loop-AES selber kompilieren

Mittwoch, 13. Januar 2010

Nach meinem Kernelupdate auf Version 2.6.32.3 wollte ich ganz normal, wie in der alten HowTo beschrieben, loop-AES kompilieren. Jedoch lief bereits das Kompilieren von util-linux-2.12r auf Fehler.

cc -c -O2 -fomit-frame-pointer -I../lib -Wall -Wmissing-prototypes -Wstrict-prototypes -DNCH=1   -D_FILE_OFFSET_BITS=64 -DSBINDIR=\"/sbin\" -DUSRSBINDIR=\"/usr/sbin\" -DLOGDIR=\"/var/log\" -DVARPATH=\"/var\" -DLOCALEDIR=\"/usr/share/locale\" -O2 fsck.cramfs.c -o fsck.cramfs.o
fsck.cramfs.c:79:22: error: asm/page.h: No such file or directory
fsck.cramfs.c: In function ‘romfs_read’:
fsck.cramfs.c:144: warning: ignoring return value of ‘read’, declared with attribute warn_unused_result
fsck.cramfs.c: In function ‘do_symlink’:
fsck.cramfs.c:274: warning: ignoring return value of ‘symlink’, declared with attribute warn_unused_result
fsck.cramfs.c: In function ‘do_uncompress’:
fsck.cramfs.c:361: warning: ignoring return value of ‘write’, declared with attribute warn_unused_result
fsck.cramfs.c: In function ‘main’:
fsck.cramfs.c:532: warning: ignoring return value of ‘read’, declared with attribute warn_unused_result
make[1]: *** [fsck.cramfs.o] Fehler 1
make[1]: Verlasse Verzeichnis '/usr/src/util-linux-2.12r/disk-utils'
make: *** [all] Fehler 1

Um dieses Problem schnellstmöglich zu umgehen habe ich mich für die util-linux Alternative util-linux-ng entschieden. Kurz und knapp nochmal die veränderte HowTo: (weiterlesen…)

Debian vs. Ubuntu Server – Suspend to RAM

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Linux-Maskottchen Happy TuxIn den meisten Fällen ist der Ruhezustand und der Bereitsschaftsmodus unter Ubuntu kein Problem mehr. Mit der Linux-Distribution Debian habe ich festgestellt, dass es mit bestimmter Hardware hin und wieder zu Problemen kommt. Das kann daran liegen, dass bei Ubuntu die Pakete wesentlich aktueller gehalten werden.

Server-Hardware:

Board: MSI P45D3 Platinum
CPU: Intel Pentium Dual-Core E2220
RAM: G.Skill DIMM 2GB PC3-10667U
GPU: ASUS Extreme N6200LE TC256
DVB-S2: TechnoTrend S2-3200 HDTV-S2
SYS-HDD: OCZ Throttle eSATA Flash Drive 8GB
DATA-HDDs: Samsung SpinPoint F1 1000GB (HD103UJ)

Die letzten 6 Tage habe ich mich mit dem Bereitschaftsmodus (Suspend to RAM) unter Debian Lenny (ohne X-Server) beschäftigt. Nachdem ich alle erdenklichen Wiki-Einträge, Foren-Threads und Blog-Artikel über dieses Thema gelesen habe, alle möglichen Kommandos inkl. Optionen ausprobiert habe, bin ich zu dem Fazit gekommen > “Was für ein Sch***!”.

Problem: In meinem Fall ist das System beim pm-suspend problemlos in den Bereitschaftsmodus gefahren. Auch die Logdatei /var/log/pm-suspend.log wurde geschrieben, keinerlei Fehlermeldungen. Nach dem Aufwachen sollte jedoch genau in diese Logdatei auch wieder geloggt werden, das geschah nicht. Ein Ping kam circa 5-10 Sekunden nach dem Aufwachen am System an, danach ist es eingefroren. (weiterlesen…)

Ubuntu/Debian – Loop-AES selber kompilieren

Samstag, 12. Dezember 2009

In einem älteren Artikel haben wir uns die veraltete loop-aes-source aus dem Debian-Repository beschafft. Diesmal werden wir uns die aktuellste Source vom Entwickler direkt holen und diese auf unserem Debian Lenny selbst kompilieren.

UPDATE: …funktioniert auch mit Ubuntu!

ACHTUNG: Wichtig ist das, dass Modul loop vorhanden ist. Bei manchen Distributionen ist loop direkt im Kernel kompiliert (CONFIG_BLK_DEV_LOOP=y) oder garnicht (CONFIG_BLK_DEV_LOOP=n), es muss aber als Modul vorhanden sein (CONFIG_BLK_DEV_LOOP=m) damit loop-AES dieses anpassen kann. Zum Kernel kompilieren kann mein Artikel oder die Ubuntuusers Wiki zu Rat gezogen werden.

Zuerst installieren wir uns ein wenig Kernelzubehör.

aptitude install linux-headers-`uname -r` make gcc bzip2

Jetzt holen wir uns die Source von util-linux und loop-AES. (weiterlesen…)

Debian – sichere VNC/RDP Alternative – NX-Server

Montag, 07. Dezember 2009

Die Lösung lautet NX Server, NX geht in Richtung Terminalserver und stellt eine Desktopumgebung (GNOME, KDE, etc.) bereit. Eigentlich könnte man auch einen VNC-Server verwenden, aber dieser ist standardmäßig nicht verschlüsselt, jede Tasteneingabe, jedes Passwort kann mit gesnifft werden. Es wäre möglich diese Verbindung über eine SSH-Connection zu tunneln, aber warum schwierig wenn es auch einfach geht.

Linux OSX NX-Client #1

Linux OSX NX-Client #2
(weiterlesen…)

Ubuntu/Debian – VirtualBox – VBox Guest Additions installieren

Donnerstag, 03. Dezember 2009

Im vorherigen Artikel habe wir uns mit der Erstellung einer Virtuellen Maschine ohne GUI beschäftigt. Nachdem wir unsere VM fertig eingerichtet haben, wollen wir eventuell die Auslösung verändern, Shared Folders mounten oder Ähnliches. Dazu benötigen wir die VBox Guest Additions.

Zuerst werden wir dieses Image (/usr/share/virtualbox/VBoxGuestAdditions.iso) zu der VM hinzufügen.

VBoxManage storageattach spielwiese --storagectl "IDE Controller" --port 1 --device 0 --type dvddrive --medium /usr/share/virtualbox/VBoxGuestAdditions.iso

Ab nun werden alle Befehle auf dem Gastsystem ausgeführt, dann installieren wir uns gleich noch ein wenig Kernelzubehör

aptitude install gcc make linux-headers-`uname -r`

…und mounten die CD-ROM (ISO).

mount /dev/cdrom /media/cdrom

Von der CD installieren wir nun die 32-Bit VBox Linux Additions,…

cd /media/cdrom
./VBoxLinuxAdditions-x86.run

…nach erfolgreicher Installation starten wir die VM neu.

reboot

Jetzt werden wir bemerken das die Maus sich smoother verhält, mehrere Auslösungen zur Auswahl stehen und auch unsere Shared Folders mountbar sind.

mount -t vboxsf share /media/hdd

Viel Spaß beim Spielen. :roll: