Archiv für die Kategorie ‘Debian’
Dienstag, 17. Januar 2012
Nach der ersten HowTo, wo ich beschrieben habe, wie man den IR605Q MCE RC6 IR-Empfänger mit LIRC konfiguriert, folgt nun, wie versprochen, die Lircmap.xml und Keyboard.xml für XBMC. Mit der Default-Konfiguration von XBMC läuft die Harmony (Profil: Windows Media Center SE) zwar auch, aber nicht alle Tasten funktionieren so wie sie sollen. Die Stop-Taste beispielsweise spult vor, die Play-Taste stoppt, die Lautstärke lässt sich über die Harmony nicht regulieren, etc. pp..

Das ändern wir mit unserer Lircmap.xml und Keyboard.xml für XBMC. :mrgreen:
~/.xbmc/userdata/Lircmap.xml - Die Datei Lircmap.xml stellt das “Bindeglied” zwischen der lircd.conf von Lirc und der Keymap.xml von XBMC dar.
~/.xbmc/userdata/keymaps/Keymap.xml / Keyboard.xml – XBMC führt die in der Keymap.xml definierten Aktionen, die den entsprechenden “XBMC-Tasten” zugeordnet sind, aus. Grundsätzlich ist der Name der XML Datei in ~/.xbmc/userdata/keymaps egal, es zählt eigentlich nur was am Ende in der Datei drin steht. Es hat sich aber irgendwie eingebürgert von der “Keymap.xml” zu reden, wenn es um die Steuerdatei für die Bedienung von XBMC mit einer Fernbedienung geht.
Quelle: Lircmap.xml und Keymap.xml
~/.xbmc/userdata/Lircmap.xml
<!-- This file contains the mapping of LIRC keys to XBMC keys used in Keymap.xml -->
<!-- -->
<!-- How to add remotes -->
<!-- <remote device="name_Lirc_calls_the_remote"> -->
<!-- -->
<!-- For the commands the layout following layout is used -->
<!-- <XBMC_COMMAND>LircButtonName</XBMC_COMMAND> -->
<!-- -->
<!-- For a list of XBMC_COMMAND's check out the <remote> sections of keymap.xml -->
<!-- -->
<!-- Logitech Harmony -->
<!-- loggn.de - Nico Hartung -->
<!-- http://www.loggn.de/?p=7127 -->
<!-- -->
<lircmap>
<remote device="mceusb">
<!-- no Display -->
<power>Power</power>
<teletext>Teletext</teletext>
<menu>DVD</menu>
<back>Back</back>
<info>More</info>
<guide>Guide</guide>
<red>Red</red>
<green>Green</green>
<yellow>Yellow</yellow>
<blue>Blue</blue>
<left>Left</left>
<right>Right</right>
<up>Up</up>
<down>Down</down>
<select>OK</select>
<volumeplus>VolUp</volumeplus>
<volumeminus>VolDown</volumeminus>
<pageplus>ChanUp</pageplus>
<pageminus>ChanDown</pageminus>
<mute>Mute</mute>
<play>Play</play>
<pause>Pause</pause>
<stop>Stop</stop>
<forward>Forward</forward>
<reverse>Rewind</reverse>
<skipplus>Skip</skipplus>
<skipminus>Replay</skipminus>
<record>Record</record>
<one>One</one>
<two>Two</two>
<three>Three</three>
<four>Four</four>
<five>Five</five>
<six>Six</six>
<seven>Seven</seven>
<eight>Eight</eight>
<nine>Nine</nine>
<zero>Zero</zero>
<clear>Clear</clear>
<enter>Enter</enter>
<!-- with Display -->
<display>Aspect</display>
<start>Home</start>
<myvideo>Videos</myvideo>
<mymusic>Music</mymusic>
<mypictures>Pictures</mypictures>
<mytv>TV</mytv>
<!-- old versions of harmony -->
<star>Star</star>
<hash>Hash</hash>
</remote>
</lircmap>
~/.xbmc/userdata/keymaps/Keyboard.xml (weiterlesen …)
Tags:147a:e03e, Arch Linux, CoHauS, Fernbedienung, Formosa, Harmony, HowTo, IR605Q, Keyboard.xml, Keymap.xml, Linux, LIRC, Lircmap.xml, MCE, RC6, RC6 Infrarot Empfänger, Tutorial, Ubuntu, XBMC
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Samstag, 08. Oktober 2011
In den letzten Tagen habe ich mich mal wieder mit Arch Linux und dem Fenstermanager Openbox auseinander gesetzt. Viele werden Arch Linux, genauso wie ich, ohne Login-Manger benutzen – d.h. man loggt sich auf der ersten virtuellen Konsole (tty1) ein und startet dann mit dem Befehl startx den X-Server - sollte er nicht schon von alleine über die .bashrc starten.
if [ -z "$DISPLAY" ] && [ $(tty) == /dev/tty1 ] ; then
startx
fi
In den meisten Fällen wird nun über die .xinitrc der Fenstermanager, in meinem Fall Openbox, gestartet.
# start ConsoleKit, DBUS and OpenBox
exec ck-launch-session dbus-launch --sh-syntax --exit-with-session openbox-session

Jetzt habe ich immer, wenn ich mal nicht am Platz war, ein Meeting hatte oder eine Raucherpause eingelegt habe, meinen Bildschirm über den XScreenSaver gesperrt. Irgendwann hatte sich der Bildschirmschoner aufgehangen und ich musste ihn über eine virtuelle Konsole (STRG+ALT+[F1-F6]) beenden. Währenddessen kam mir in den Sinn, dass einfach jemand trotz gesperrten Bildschirms auf das tty1 (erste virtuelle Konsole) wechseln und den X-Server mit STRG-C beenden kann, um dann als User die Linux-Kiste unsicher zu machen – das geht mal garnicht!
Also habe ich mich nach einer Lösung umgeschaut (weiterlesen …)
Tags:Arch Linux, ConsoleKit, CTRL+ALT+BACKSPACE, CTRL+C, DontZap, Linux, Openbox, startx, STRG+ALT+BACKSPACE, STRG+C, sysctl.conf, SysRQ, vlock
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Freitag, 22. Juli 2011
In letzter Zeit habe ich viele Gedanken an mein bestehendes Online-Backup über JungleDisk und Amazon S3 verschwendet – so richtig war ich damit nie zufrieden, auch das man für den Dekstop-Client (JungleDisk) eine monatliche Gebühr berappen musste hat mir nicht gefallen. Aber eigentlich wollte ich, mit einer neuen Online-Backup-Lösung, bis zum Launch von Apple iCloud warten, um dann abschätzen zu können, wieviel GB Backup-Space dadurch wegfallen würden.

Aber dann kam ein toller ApfelBlog.ch Artikel, geschrieben von Vinschger, Spideroak: Backup- und Synchronisation mit clientseitiger Verschlüsselung. Der Artikel ist wirklich lesenswert und exzellent geschrieben, daher möchte ich nur ein paar Zitate einbauen und euch meine eigenen Erfahrungen mit der Backuplösung mitteilen.
Das Client-Programm für Spideroak ist für Mac, Windows und Linux erhältlich, weiters gibt es eine kostenlose iOS Version (iphone und iPad) und eine Android-Version um auf die Daten zugreifen zu können.
Bzgl. Verschlüsselung verspricht Spideroak wie gesagt eine clientseitige Verschlüsselung mit einer Kombination aus 2048 byte RSA und 256 bit AES. Der private Verschlüsselungskey verlässt den eigenen Computer niemals und ebenso werden sämtliche Daten bereits verschlüsselt bevor sie an den Server übertragen werden. Auf diesem Wege können sogar bei einem Hacker-Angriff auf den Spideroak-Server oder aber auch durch die Spideroak Mitarbeiter die Daten niemals entschlüsselt werden.
In den USA bietet Spideroak bereits eine 2-Wege Authentifizierung an, in Europa soll diese in Kürze folgen. Einige von Euch kennen ein solches Verfahren bereits von Facebook, wo es seit kurzem optional verfügbar ist.
Auf ApfelBlog.ch gibt es bis zum 30. Juli 2011 noch zwei 100 GB Spideroak-Jahreslizenzen zu gewinnen, also solltet ihr dort wirklich mal vorbei schauen.
Refererlink und Promocodes
Normalerweise bekommt ihr bei der Anmeldung nur 2GB kostenlosen Speicher (weiterlesen …)
Tags:Backup, Online Backup, Promo Code, Promocode, Promotion Code, SpiderOak, Verschlüsselung
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Montag, 18. Juli 2011
Beim Bearbeiten der Bilder mit dem ExifTool (5 Digicams, unterschiedliche Zeiteinstellungen – Artikel) habe ich teilweise folgende Fehlermeldungen erhalten.
#
exiftool -AllDates+=10:31:53 Bild123.JPG
Error: [minor] MakerNotes offsets may be incorrect (fix or ignore?) - Bild123.JPG
#
exiftool -AllDates+=2136:0:0 Bild456.JPG
Warning: [minor] Possibly incorrect maker notes offsets (fix by -274?) - Bild456.JPG
Error: [minor] Bad MakerNotes directory - Bild456.JPG
Um diese Fehlermeldungen zu unterdrücken bzw. zu ignorieren, muss man den Befehlen zusätzlich die Option -m mitgeben.
Using -m will downgrade the minor error to a warning, allowing the file to be written, but some Makernote information may be lost when ignoring certain types of errors like this.
#
exiftool -m -AllDates+=10:31:53 Bild123.JPG
Warning: MakerNotes offsets may be incorrect (ignored) - Bild123.JPG
#
exiftool -m -AllDates+=2136:0:0 Bild456.JPG
Warning: Deleted bad MakerNotes directory - Bild456.JPG
Links:
ubuntuusers.de - ExifTool
ExifTool – Aufnahmedatum mehrerer Bilder von unterschiedlichen Digicams korrigieren
Tags:AllDates, Apple, Arch Linux, Aufnahmedatum, Bad MakerNotes directory, Digicams, Digitalkameras, ExifTool, Linux, MakerNotes offsets may be incorrect, OSX, Windows, Zeitspanne
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Dienstag, 12. Juli 2011
Mein bester Kumpel hat vor Kurzem geheiratet, meine Aufgabe war es, unter anderen, alle Bilder der Gäste zu sammeln. “Klar, gerne!” dachte ich mir. Damit die mehreren hundert Bilder problemlos aussortiert werden konnten, wollte ich die Bilder nach dem Aufnahmendatum sortieren bzw. umbenennen. Alles kein Thema! Allerdings habe ich in diesem Moment die internen Zeiteinstellungen der Digitalkameras nicht bedacht. Natürlich hatten die Digicams nicht die gleichen Zeiteinstellungen, wäre auch zu schön gewesen, die eine ging 22 Minuten und 25 Sekunden vor, die andere 9 Stunden, 31 Minuten und 58 Sekunden nach, und so weiter.
Auf der Suche nach einer Möglichkeit das Aufnahmedatum im Nachhinein anzupassen bin ich über das Kommandozeilenprogramm ExifTool gestolpert. Dieses Programm kann alle möglichen Exif-Daten eines Bildes ändern oder löschen. Man kann sogar das Aufnahmedatum um eine bestimmte Zeitspanne korrigieren – also genau das was ich gesucht habe. Aber nun habe ich genug um den heißen Brei herum geschrieben.
Dieser Befehl …
exiftool -AllDates-=00:22:25 Baerbel/*.JPG
… zieht bei allen Exif-Zeitangaben 22 Minuten und 25 Sekunden ab, darum das - hinter AllDates.
Oder auch …
exiftool -AllDates+=09:31:58 Wolfgang/*.JPG
… dieser Befehl rechnet halt 9 Stunden, 31 Minuten und 58 Sekunden auf alle Exif-Zeitangaben drauf. (weiterlesen …)
Tags:AllDates, Apple, Arch Linux, Aufnahmedatum, DateTimeOriginal, Digicams, Digitalkameras, ExifTool, Linux, OSX, Windows, Zeitspanne
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