Projekt Media-PC – Betriebssystem Xubuntu

Im ersten Artikel zum “Projekt Media-PC” habe ich über die Hardware, das BIOS und die Lautstärke des Intel NUCs geschrieben – kommen wir nun zum Betriebssystem.

Intel NUC Installation

Betriebssystem

Eingefleischte Nutzer sehen es bereits auf dem Bild. “Kein Arch Linux, sondern Xubuntu – untypisch für Nico.” Richtig, Xubuntu – “aber warum kein Arch Linux mehr?

Was soll ich sagen, man wird älter, man wird weiser, man will nicht mehr nach jedem größeren Systemupdate noch 1-3 Stunden für Problemlösungen einplanen.

Versteht mich nicht falsch, wenn Arch Linux einmal eingerichtet ist und man regelmäßig (einmal pro Woche) Updates installiert hat, gab es wenig Probleme – auch wenn man keine Updates eingespielt hat, lief die Kiste einwandfrei. Aber ich bin ein Typ, der Updates installieren muss, nicht regelmäßig, aber wenn mal “Lust” da ist. (“Never touch a running system.” – ist einfach nichts für mich)

Aus diesem Grund habe ich mich für eine benutzerfreundliche Distribution entschieden – nicht zuletzt …

  • … weil ich mehr Zeit mit meiner zukünftigen Frau verbringen möchte.
  • … weil ich beruflich 5 Tage die Woche IT mache, da muss ich nicht noch jeden Abend und am Wochenende IT machen.

Ob es eine schlechte Entscheidung war, Ubuntu zu wählen und nicht Arch Linux, wird sich beim nächsten Major Release / Update, am 17. April 2014, von 13.10 auf 14.04 zeigen. :mrgreen:

Xubuntu habe ich Ubuntu vorgezogen, weil ich mich mit Unity einfach nicht anfreunden kann und mir XFCE einfach besser gefällt – außerdem ist es “leichter”.

Über die Installation von Xubuntu werde ich nicht viele Worte verlieren, CD / USB-Stick rein, Weiter, Weiter, Weiter, eventuell Verschlüsselung über LVM, Weiter, Benutzername & Passwort, Weiter, Weiter und Fertig. ;-)

Problem – keine Geräte zum Booten gefunden

Nach der Installation begrüßte mich folgende Meldung.

“Reboot and Select proper Boot device or Insert Boot Media in selected Boot device and press a key”

Ein Blick ins BIOS hat verraten Weiterlesen →

Projekt Media-PC – Hardware – Intel NUC D34010WYK

Vor ein paar Tagen habe ich mich dazu entschlossen, einen neue Media-PC aufzusetzen – der Alte ist mittlerweile schon in die Jahre gekommen. :roll:

Klein, leise und stromsparend sollte er sein! Klar, HD-Filme sollten kein Problem sein – optional mit IR-Empfänger. Lange musste ich nicht suchen, irgendwie ist der Intel NUC im Gedächtnis geblieben!

Intel NUC - leer & offen

Hardware

Gehäuse, Board, CPU: Intel NUC-Kit D34010WYK mit Intel Core i3-4010U (sogar mit IR-Empfänger)
SSD: KINGSTON 30GB SSDNow
RAM: Crucial 4GB CT51264BF160BJ
Zubehör: AmazonBasics Mini-HDMI zu HDMI

Aber aufgepasst, der NUC ist nicht gerade dafür bekannt mit jedem Arbeitsspeicher oder jeder SSD arbeiten zu wollen – daher schaut euch vor dem Kauf, unbedingt, die Hardware-Kompatibilitäts Seiten von Intel an. (Arbeitsspeicher / andere Komponenten u.a. SSDs)

BIOS

Jungs und Mädels, ganz wichtig: Bevor ihr irgendetwas anderes am Intel NUC tut, macht ein BIOS Update. Ihr erspart euch damit Weiterlesen →

Dreambox DM800 HD SE v1 – 64MB Flash – NewNigma2 v4 – OE 2.0 Images

Erstmal wünsche ich all meinen eingefleischten Lesern ein gesundes neues Jahr 2014. Hier war es ja in der letzten Zeit ziemlich ruhig, ob sich das in Zukunft wieder ändern wird, weiß ich selber noch nicht – aber genug davon.

Dreambox DM800HDse

Quelle: dream-multimedia-tv.de

Es geht hier um eine Dreambox DM800 HD SE v1 mit nur 64MB Flash, mittlerweile gibt es auch eine Version 2 mit 1GB Flash. Problem an der Version 1 ist der kleine Flashspeicher. Die neuen OE 2.0 Images sind ziemlich groß, im Fall von NewNigma2 4, circa 55-60MB. Es gibt zwar sogenannte “Lean-Images”, die, wie der Name schon sagt, etwas schlanker sind, aber mit ein paar Senderlisten, Plugins, Picons, usw. wird es ganz schnell eng.

Eine 800 HD SE in der Version 1 ist für ein OE 2.0 Image eigentlich nicht zu gebrauchen!

Es gibt aber natürlich Abhilfe, sonst hätte ich ja hier nichts zum Schreiben. :mrgreen:

Zauberwort: Flodder – ein Boottool zum Knutschen

Flodder ist einfach die ‘etwas primitive’ Variante des kompletten Auslagern der Root des Flashimage

Bedeutet, ein OE 2.0 Image flashen, einen USB-Stick an die Dreambox anschließen, partitionieren, formatieren, Flodder installieren, Verzeichnis anlegen, rebooten, Verzeichnis anlegen, rebooten – Fertig!

DOING

USB-Stick anstecken und partitionieren

Bei mir ist der USB-Stick /dev/sdb, da meine interne Festplatte in der Dreambox /dev/sda ist – bei euch kann es also sein, dass ihr die Befehle nicht mit /dev/sdb sondern /dev/sda ausführen müsst, je nach eurer Konfiguration.

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WLAN vs. Bluetooth – 2.4 GHz – 4-stellige Pingzeiten, sogar Zeitüberschreitungen

Heute möchte ich euch mal über meine WLAN-Probleme informieren, welche mich mehrere Monate beschäftigt haben. Dieses Problem wird wirklich jeden IT’ler interessieren, egal ob Windows-, Linux- oder Mac-User.

Immer mal wieder hatte ich sporadische WLAN-Probleme, nicht jeden Tag, immer mal – egal ob MacBook, iPhone, Nexus 7, Nexus 4, Windows-Notebook oder Raspberry Pi, jedes Geräte hatte, wenn es zu diesen Problem kam, Probleme – also konnte ein Defekt am jeweiligen Gerät ausgeschlossen werden.

WLAN-Problem: 4-stellige interne Pingzeiten, teilweise sogar Zeitüberschreitungen!

WLAN vs. Bluetooth - Bild 01

In der Wohnung befinden sich zwei WLAN-Router, ein Alice-/o2-Router (o2 HomeBox 3232) und ein Repeater (TP-Link WR1043ND). Beide Router senden die gleiche SSID, auf dem gleichen festeingestellten Kanal. Was eigentlich damit auch als Fehlerquelle hätte ausscheiden müssen, da es egal war, mit welchem WLAN-AP ich verbunden war – das WLAN-Signal war, wenn das Problem gerade bestanden hat, schlecht.

Nichtsdestotrotz konnte ich von o2 den Router tauschen lassen, die ersten Tag gab es auch keine Probleme, und auf einmal, war das Problem wieder da. Mittlerweile hatte ich auch den Repeater deaktiviert, um einfach eine weitere Fehlerquelle auszuschließen. Leider auch ohne Erfolg!

Dann gab es einen ersten Lichtblick. Wenn ich, trotz der hohen Pingzeiten, auf das Webinterface des Routers gekommen bin und einfach den WLAN-Kanal geändert habe, ging es wieder – aber leider dann nur für ein paar Minuten, dann fing das Problem von vorne an. Wenn ich dann wieder den Kanal geändert habe, ging es wieder…

Also dachte ich: “Stellst du die WLAN-Kanalwahl einfach auf Automatisch, vielleicht erkennt er es ja dann selber und wechselt den Kanal!” Um es kurz zu machen, dass war auch nicht des Rätsels Lösung. :-(

Mittlerweile bin ich dann am Ende meines Lateins angekommen und habe aufgegeben.

Monate später, saß ich auf dem Balkon, Weiterlesen →

Arch Linux – USB-Sticks und SD-Karten automatisch mounten und als normaler User sicher entfernen – Version 2

Vor über einem Jahr habe ich schon mal einen Artikel über dieses Thema geschrieben, jedoch gibt es seit irgendeinem Update ein Problem beim Mounten von NTFS formatierten Laufwerken. Jedenfalls dann, wenn man zum automatischen mounten udisks in Verbindung mit einer udev Regel verwendet, wie in meinem alten Artikel. :-(

Daher habe ich mich vor ein paar Tagen nach einer Alternative umgesehen – bei meinen Recherchen bin ich auf devmon gestoßen, welches mittlerweile ein Teil von udevil ist.

udevil – udevil “mounts and unmounts removable devices without a password, shows device info, and monitors device changes”. It is written in C and can replace UDisks and includes devmon, which can be installed separately from the AUR (devmon). It can also selectively automatically start applications or execute commands after mounting, ignore specified devices and volume labels, and unmount removable drives. (Quelle: wiki.archlinux.org – udev)

http://igurublog.wordpress.com/downloads/script-devmon/

Die Installation und Einrichtung ist wirklich kinderleicht. ;-)

Das Programm devmon, welches sich in udevil befindet, muss Weiterlesen →