Linux – NVIDIA – kein Sound / Ton nach Bereitschaftsmodus (S3 / Suspend to RAM)

Lange Zeit habe ich das Problem vor mir hergeschoben, da ich einen Workaround (alter NVIDIA-Treiber 295.71) gefunden habe. Nun, nach der Arch Linux Umstellung von sysvinit auf systemd und der Einführung vom Kernel 3.6 führt nur ein sehr mühsamer Weg an dem neuen NVIDIA-Treiber 304.64 sowie 304.60304.51304.43304.37304.32302.17 (Stand: 8. November 2012) vorbei. Daher habe ich mich nun mit dem Problem intensivst auseinander gesetzt und eine Lösung gefunden!

NVIDIA Press Room

Problem: Nach einem Suspend to RAM wird kein Ton per HDMI ausgeben!

Vermutung: Es hat sehr wahrscheinlich mit der Einschaltreihenfolge (TV, AVR / Verstärker, Media-PC) zu tun. Diese Analyse möchte ich hier nun nicht weiter breit treten, da ihr sie im Arch Linux Forum findet.

Lösung: Glücklicherweise bin ich gestern ziemlich schnell auf einen Thread im VDR-Portal gestoßen. Dort lieferte mir steffen_b den perfekten Denkanstoß – xrandr ist das Zauberwort!

Um einen xrandr Befehl automatisch nach dem Suspend auszuführen, müssen wir ein Skript anlegen – eine sogenannte Hook. Jetzt kommt aber erschwerend hinzu, dass die meisten Distributionen pm-utils also pm-suspend für den Bereitschaftsmodus verwenden, Arch Linux in der aktuellsten Version (Stand: 8. November 2012) hingegen verwendet dank systemd nun systemctl suspend (systemd-suspend).

Das heißt, erstmal müssen wir herausfinden, wie unser System in den Bereitschaftsmodus, beim Auswählen von Bereitschaft oder Suspend, wechselt. Dazu führen wir folgenden Befehl aus:

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Linux – Probleme nach dem Bereitschaftsmodus – Fernbedienung, Netzwerk und Sound funktionieren nicht

Da sich nun unsere Media-PCs mit der Fernbedienung (Remote Control) aus dem STR aufwecken lassen, lösen wir nun die Probleme, die mit dem Bereitschaftsmodus zu tun haben. Nach dem Suspend (Bereitschaft, S3, Suspend-to-RAM, STR) kommt es bei fast jeder Linux-Distribution, je nach Hardware, zu Problemen. Die häufigsten Probleme machen Netzwerkkarten und Soundkarten, in diesem speziellen Fall (Media-PC) auch die Fernbedienung bzw. der IR-Empfänger.

Wählt man im XBMC den Bereitschaftsmodus, so wird im Hintergrund pm-suspend (Inhalt von pm-utils) ausgeführt.

pm-utils steht für PowerManagement-Utils. Dieses Paket ist Bestandteil aller Ubuntu-Distributionen und wurde inzwischen zum Standard für den Wechsel in unterschiedliche Energiesparmodi. Aufgrund mehrerer Änderungen in den letzten Versionen des Pakets pm-utils ist nicht gewährleistet, dass alle hier genannten Pfade und Inhalte zu 100% auf jede der o.g. Ubuntu-Versionen passen. Die allermeisten Inhalte sind dennoch korrekt, allgemeingültig und in der aktuellen Ubuntu-Version zu finden.


Quelle: wiki.ubuntuusers.de – pm-utils

Netzwerk

Die meisten Probleme mit den Netzwerkkarten kann man lösen, wenn das Treiber-Modul vor dem Suspend entladen wird – beim Resume wird das Modul natürlich wieder geladen. Dieses Modul (in meinem Fall forcedeth) sollte in der /etc/pm/config.d/00sleep_module eingetragen werden.

Welches Modul ihr verwendet, findet ihr mit diesem Befehl heraus.  Weiterlesen →

Linux – XBMC aus Bereitschaftsmodus per MCE-Fernbedienung aufwecken

Letzte Woche habe ich mich damit beschäftigt, meinen XBMC Media-PC per MCE-Fernbedienung (Logitech Harmony) aufzuwecken. Out-of-the-Box funktioniert es meiner Erfahrung nach, weder unter Ubuntu 10.04, 11.10 noch unter dem aktuellsten Arch Linux (Stand: 03.02.2012).

Mit den Standardeinstellungen kann man XBMC zwar über die Harmony (Remote Control) in den Bereitschaftsmodus (pm-suspend, S3, Suspend-to-RAM) schicken, aber nicht wieder aufwecken – stattdessen muss der Powerknopf am Gehäuse des Media-PCs gedrückt werden.

Unter Linux (Kernel 3.2) muss noch das Aufwachen (WakeUp) per USB (IR-RC6-Empfänger) aktiviert werden.

HowTo/Tutorial

Dazu checken wir erstmal, ob das Aufwecken per USB (in meinem Fall USB0, USB2, US15, US12) aktiviert ist.

Sollten diese deaktiviert (disabled) sein, so müssen wir diese aktivieren.

Um es automatisch beim Starten prüfen zu lassen, können wir … Weiterlesen →

Ubuntu – Green IT – Suspend to RAM – Flexibler Ladenschluss

Linux-Maskottchen Happy TuxTausende von Servern laufen ohne irgendeine Aktivität 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr. Aber wenn kein Client im Netzwerk aktiv ist muss in den meisten Netzwerken auch kein Server mehr aktiv sein. In meinem Fall läuft der Server auch 24 Stunden am Tag, obwohl dieser auch nur laufen müsste wenn ein anderen Client im Netzwerk aktiv ist. Mein System (NAS, Backup, VDR-Stream und Virtualisierung) hat eine Leistungsaufnahme von 140 W, das entspricht 3,4 kWh am Tag, 100,8 kWh im Monat. Bei 20 Cent pro Kilowattstunde ergibt das umgerechnet 20,16 € im Monat.

Da kommt der c’t-Artikel in der 25. Ausgabe 09 auf Seite 190 gerade richtig.

Flexibler Ladenschluss
Wake on LAN und Schlaf bei Bedarf für Server und NAS
Linux-Server laufen meist den ganzen Tag, was reichlich Strom vergeudet. Ein Skript legt sie immer dann schlafen, wenn niemand mehr im LAN ist, der ihre Dienste braucht.

Der Autor Reik Kaps hat einen sehr interessanten Artikel geschrieben, das aktuelle Skript kann von einem Mercurial-Repository bei Intuxication heruntergeladen werden. (server-sleepd)

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Debian vs. Ubuntu Server – Suspend to RAM

Linux-Maskottchen Happy TuxIn den meisten Fällen ist der Ruhezustand und der Bereitsschaftsmodus unter Ubuntu kein Problem mehr. Mit der Linux-Distribution Debian habe ich festgestellt, dass es mit bestimmter Hardware hin und wieder zu Problemen kommt. Das kann daran liegen, dass bei Ubuntu die Pakete wesentlich aktueller gehalten werden.

Server-Hardware:

Board: MSI P45D3 Platinum
CPU: Intel Pentium Dual-Core E2220
RAM: G.Skill DIMM 2GB PC3-10667U
GPU: ASUS Extreme N6200LE TC256
DVB-S2: TechnoTrend S2-3200 HDTV-S2
SYS-HDD: OCZ Throttle eSATA Flash Drive 8GB
DATA-HDDs: Samsung SpinPoint F1 1000GB (HD103UJ)

Die letzten 6 Tage habe ich mich mit dem Bereitschaftsmodus (Suspend to RAM) unter Debian Lenny (ohne X-Server) beschäftigt. Nachdem ich alle erdenklichen Wiki-Einträge, Foren-Threads und Blog-Artikel über dieses Thema gelesen habe, alle möglichen Kommandos inkl. Optionen ausprobiert habe, bin ich zu dem Fazit gekommen > “Was für ein Sch***!”.

Problem: In meinem Fall ist das System beim pm-suspend problemlos in den Bereitschaftsmodus gefahren. Auch die Logdatei /var/log/pm-suspend.log wurde geschrieben, keinerlei Fehlermeldungen. Nach dem Aufwachen sollte jedoch genau in diese Logdatei auch wieder geloggt werden, das geschah nicht. Ein Ping kam circa 5-10 Sekunden nach dem Aufwachen am System an, danach ist es eingefroren. Weiterlesen →