Erfahrungsbericht – AVM FRITZ!DECT 200

Da mich das Thema Smart Home immer mehr beschäftigt, ich die vielen Sachen, die man im Zusammenspiel mit IFTTT oder einer ganzheitlichen Lösung wie homee machen kann, einfach nur sehr spannend finde, habe ich mir mal noch die AVM FRITZ!DECT 200 angeschaut.

Fakten

  • schaltet angeschlossene Geräte per App, per FRITZ!Fon, automatisch per Regel und händisch am Taster ein oder aus
  • misst den Energieverbrauch und die Temperatur
  • über MyFRITZ! auch von unterwegs steuerbar
  • nur in Verbindung mit einer FRITZ!Box die DECT beherrscht

Einrichtung

Die Einrichtung geht sehr leicht über das Webinterface der FRITZ!Box vonstatten – wie ihr in der Bilderserie erkennen könnt …

AVM FRITZ!DECT 200 - iOS-Screenshots / iOS-App

… wo dann auch nützliche Einstellungen getroffen werden können und Informationen sowie Statistiken angezeigt werden.

  • Schaltzustand nach einem Stromausfall
  • Stromverbrauch am Tag, in der Woche, im Monat und Jahr
  • Prognose anhand der bisherigen Werte

AVM FRITZ!DECT 200 - Webinterface

Regeln / Automatische Schaltung

Bemerkenswert finde ich die Vielzahl von ausgeklügelten Möglichkeiten die man hat, um die Steckdose automatisch zu schalten.

  • Wochentäglich

AVM FRITZ!DECT 200 - Automatische Schaltung "Wochentäglich"

  • Täglich

AVM FRITZ!DECT 200 - Automatische Schaltung "Täglich"

  • Zufällig

Erfahrungsbericht – AVM FRITZ!DECT 200 weiterlesen

Devolo Home Control Zentrale – Update – Philips Hue, HTTP-Requests und IFTTT

Kurze Info! Devolo wird heute Nacht ab 22 Uhr ein großes Update für seine Home Control Zentrale bereitstellen – 3 neue Bausteine werden unterstützt, einige Wünsche der Community wurden umgesetzt und Verbesserungen, vor allem in der Reaktionszeit beim Schalten von Schalt- und Messsteckdosen, wurden vorgenommen.


Unterstützung der neuen devolo Home Control Bausteine

Unterstützung des PHILIPS Hue Beleuchtungssystems

Schalten Sie Ihre Lichtstimmungen zeit- oder ereignisgesteuert, denn die Hue Leuchten sind in Helligkeit und Farbe steuerbar, ähnlich wie Sie es von devolo Home Control Geräten kennen.

Neue erweiterte Funktionen

Szenen-Freigaben
In den Einstellungen Ihrer Home Control Zentrale können Sie ab sofort bereits eingerichtete Szenen über eine URL freigeben. Somit können Funktionen Ihres devolo Smart Home auch von anderen vernetzten Geräten in Ihrem Smart Home angesprochen werden. Im Zusammenspiel beispielsweise mit dem IFTTT-Trigger-Channel „Maker“ (http://ifttt.com) können damit umfangreiche Anwendungen realisieren werden.

http-Geräte
Nun können Sie auch andere vernetzte Geräte Ihres Smart Home mit der devolo Home Control Zentrale ansteuern. Über den Aufruf einer http-URL von Ihrer Zentrale können Aktionen von lokalen oder entfernten Geräten ausgelöst werden. Die Verwendung von IFTTT-Makern (http://ifttt.com) als http-Gerät ermöglicht Ihnen das Aufrufen aller IFTTT-Action-Channel.

Verwaltung mehrerer Übersichtsseiten (sog. „Multi-Dashboards“)

Für deutlich mehr Übersicht Ihres Home Control Portals können Sie nun bis zu sieben individuelle Übersichtsseiten einrichten. Fassen Sie damit beispielsweise Geräte oder Räume zusammen, um Geräte und Funktionen schnell und komfortabel im Blick zu behalten.

Allgemeine Verbesserungen

  • Mit der aktuellen Version beheben wir kleinere Fehler bei der Darstellung sowie den Textinhalten von SMS, die vom System verschickt werden
  • Die Bedienelemente bei der Ansicht im Webbrowser bieten Ihnen nun eine zusätzliche Hilfestellung (sog. Tooltips)
  • Die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Ausführung von Befehlen wurde erhöht, was beispielsweise beim Schalten der Schalt- und Messsteckdose deutlich zu bemerken ist

Das ist ein klasse Schritt von Devolo – ich freue mich auf die neuen Geräte und die neuen Funktionen!

Erfahrungsbericht – Logitech UE Boom 2 vs. Teufel Rockster XS – Bluetooth-Lautsprecher

Langsam wird es Frühling, die Sonne scheint, es wird wärmer – in Franken sagt man „es geht nauswärts„! Egal ob Arbeiten, Campen, Sport oder andere Freizeitaktivitäten – mit Musik macht alles etwas mehr Spaß. Je nach Empathie kann sie auch echte Glücksgefühle hervorrufen, aus diesem Grund habe ich mir, in diesem Frühjahr, 2 Bluetooth-Lautsprecher für euch näher angesehen.

Allgemein

Logitech UE Boom 2

Logitech UE Boom 2

  • wasserfestes und stoßfestes Kunststoff- / Gummi-Design
  • Bluetooth 4.0 & NFC
  • zwei Geräte können zeitgleich verbunden werden / Party-Modus
  • bis zu 15 Stunden Akkulaufzeit
  • kann senkrecht stehend benutzt werden, angehangen oder auf ein Stativ geschraubt werden
  • zwei Tasten zur Lautstärkeregelung, je nach Touch-Geste auf der Oberseite kann Wiedergabe/Pause und das Überspringen von Titeln bewirkt werden
  • Stereo-Paar möglich
  • AUX-Audioeingang
  • Steuerung per App möglich

Teufel Rockster XS

blue_teufel-rockstar-xs_probild

  • spritzwassergeschütztes und stoßfestes Aluminum-Design
  • Bluetooth 4.0 & NFC
  • zwei Geräte können zeitgleich verbunden werden / Party-Modus
  • bis zu 14 Stunden Akkulaufzeit
  • kann waagerecht liegend oder senkrecht stehend benutzt werden
  • fünf Tasten zur Lautstärkeregelung, Wiedergabe/Pause, Outdoor-Modus und Bluetooth
  • Stereo-Paar möglich
  • AUX-Audioeingang
  • USB-Ladebuchse zum Laden von Smartphone/Tablet (Powerbank)

Optik & Verarbeitung

Der Teufel Rockster XS ist hervorragend verarbeitet, sieht dank seines Aluminium-Designs sehr wertig und elegant aus. Dank seiner Silikon-Bumper, an der Ober- und Unterseite, ist er auch, vorausgesetzt er fällt nicht auf einen großen Stein oder eine größere Unebenheit, stoßfest – ohne Folgeschäden. Aufgrund des weichen Silikons sehen diese Bumper nach ein paar Tagen schnell sehr staubig aus – nur mit einem feuchten Tuch kann man dann diesen Silikon-Bumper wieder vom Staub befreien.

Logitech UE Boom 2 - Rendering

Der Logitech UE Boom 2 ist auch einwandfrei verarbeitet, dank der großen Farbauswahl ist hier für jeden etwas dabei. Das verwendete Material an der Ober- und Unterseite sowie ein schmaler Verbindungsstreifen mit den Lautstärketasten dazwischen ist eine Art Plastik und fühlt sich an wie ein rutschsicherer Kunststoff. Das Material rund um den Lautsprecher stammt aus der Herstellung feuerfester Kleidung und lässt den Klang von innen nach außen passieren aber dennoch das Wasser nicht hinein. Durch diese Komponenten wirkt der Boom 2 äußert robust, fast so, als würde ihm nichts und niemand etwas anhaben können.

Einrichtung & Bedienung

Zur Einrichtung gibt es nicht viel zu sagen – bei beiden Geräten funktioniert diese in etwa gleich –  Bluetooth aktivieren, ggf. Bluetooth-Pairing-Modus des Gerätes aktivieren, verbinden, fertig – ab diesem Zeitpunkt verbindet sich der Lautsprecher, sobald er eingeschaltet ist und das andere Gerät in der Nähe ist, automatisch.

Die Bedienung erfolgt über ein verbundenes Bluetooth-Gerät, in meinem Fall über die Amazon Music App auf einem iPhone 6. Alles was dieses Gerät nun über seinen eingebauten Lautsprecher wieder geben würde, gibt es auf den verbunden Bluetooth-Lautsprecher wieder.

Zusätzlich zu der Bedienung über eine Musik-App auf einem Smartphone, kann man beim Teufel Rockster XS die Lautstärke sowie Wiedergabe/Pause über die an der Oberseite befindlichen Tasten steuern.
Ein nettes Feature, welches ich in diesem Bereich noch einmal hervorheben möchte, ist, dass man den Rockster XS auch als Powerbank (4.400 mAh), mit 5V/1A, benutzen kann.

Teufel Rockster XS - Powerbank auf der Unterseite

Bei der Bedienung sticht der Logitech UE Boom 2 jedoch deutlich heraus, auch hier Erfahrungsbericht – Logitech UE Boom 2 vs. Teufel Rockster XS – Bluetooth-Lautsprecher weiterlesen

Erfahrungsbericht – AVM FRITZ!Box 7490

Nachdem ich vor ein paar Monaten den Synology WLAN-Router RT1900ac getestet habe, habe ich mir vorgenommen, als Vergleich für euch die AVM FRITZ!Box 7490 zu testen. Gesagt, getan – hier der Testbericht.

Allgemein

Die FRITZ!Box 7490 verfügt über:

  • einen WAN- bzw. DSL-Port
    • mit VDSL2/ADSL2+ Modem
    • und Unterstützung von ISDN und Annex B/J
  • zwei Anschlüsse für analoge Telefone
  • vier Gigabit-LAN Ports
  • WLAN a/b/g/n/ac (802.11)
    • 3 interne Antennen je Frequenzband
    • bis maximal 450 Mbit/s im 2.4 GHz Bereich
    • bis maximal 1300 Mbit/s im 5 GHz Bereich
  • zwei USB 3.0 Ports
    • unterstützt auch 3G/4G USB-Modems
  • ein WPS-Taster
  • ein DECT-Taster

FRITZ!Box 7490 Anschlüsse

Lieferumfang

Folgendes ist bei der 7490 dabei:

  • FRITZ!Box 7490
  • Netzteil
  • DSL-/Telefonanschlusskabel (Y-Kabel)
  • LAN-Kabel
  • 2 TAE/RJ45-Adapter (schwarz & grau)
  • FRITZ!Box-CD
  • Installationsanleitung
  • Infoblatt mit Zugangsdaten

Lieferumfang der FRITZ!Box 7490

Optik & Verarbeitung

Die FRITZ!Box wirkt im ersten Moment billig und hohl – nicht nur optisch. Beim genaueren Hinschauen und Prüfen macht sie jedoch einen sehr robusten Eindruck.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger, der AVM FRITZ!Box 7390, wirkt die 7490 brutal groß und unproportional – auch das Rot ist ein paar Nuancen dunkler.

FRITZ!Box 7390 vs. 7490
Danke an Thomas von teezeh.de für die Bilder

Einrichtung & Bedienung

Nach dem erfolgreichen Anschließen der FRITZ!Box, wird man im Webinterface erst einmal begrüßt und dazu aufgefordert ein Passwort festzulegen.

FRITZ!Box 7490 - Schritt 1

Nach diesem Schritt geht es direkt zur Einrichtung. Hier wir man wie bei jedem Router dazu aufgefordert seine Internetzugangsdaten einzugeben, ein WLAN-Namen und -Passwort festzulegen, und und und.

Allerdings gibt es bei AVM auch die Möglichkeit, Erfahrungsbericht – AVM FRITZ!Box 7490 weiterlesen

DIY NAS – Gründe, Hardware, Grundinstallation und Stromverbrauch

Aufgrund des großen Interesses an einer Artikelserie zu meinem DIY NAS, möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen und direkt mit dem ersten Artikel starten. Ich werde zukünftig nicht jeden Tag einen Artikel raushauen, ich werde aber versuchen, einen pro Woche zu veröffentlichen. Viel Spaß & stay tuned!

Gründe

Bis vor Kurzem hatte ich ein Synology NAS DS213. Als sich das Jahr 2015 langsam dem Ende neigte, reiften mehrere Gedanken:

  • Umstieg von OpenELEC mit RPis (2) auf Apple TVs
    • mittlerweile verworfen; die Apple TV mit Plex oder einem Kodi-Fork ist dem ausgewachsen, richtigem Kodi, einfach nicht gewachsen
  • Speicherplatz wurde knapp
    • Austausch der 2 Festplatten im Synology oder 3. Festplatte im RAID 5 – dann aber nicht mit Synology
  • Projekt Hausbau – neue Infrastruktur, neue Möglichkeiten
    • TV-Server (4 Ports) mit TvheadendSMS-Gateway für private Projekte und schnelle Benachrichtigungen, FHEM für die Hausautomatisierung wäre auch denkbar, Plex-Server mit genügend Power zur Transkodierung für mobile Geräte und IT-System Überwachung mit OMD (Nagios bzw. Check_MK) finde ich noch eine schöne Spielerei
    • alle anderen Dinge wie iTunes-Server, TimeMachine-Server bzw. TimeCapsule, pyLoad und MySQL-Server wäre auch mit den Synology gegangen

Aufgrund dieser Gedanken und anstehender Projekte habe ich mich für ein DIY NAS in einem 19″ Server-Gehäuse entschieden.

Versteht mich nicht falsch, ich habe das Synology NAS wirklich geliebt, es war wartungsfrei, man konnte mit einem Klick bestimmte Pakete nachinstallieren und diese liefen dann auch einfach Out-of-the-box. Prima!

Irgendwann sind aber leider die Grenzen der Performance und Steckplätze eines solch kompakten Gerätes, mit einem relativ geschlossenem System, erreicht. 😐

Hardware

Bei der Entscheidung habe ich großen Wert auf möglichst geringen Stromverbrauch gelegt – aber es ist ein zweischneidiges Schwert, auch die Performance sollte nicht zu knapp kommen. Ich habe mich für folgende Hardware entschieden:

Gehäuse: Inter-Tech Case IPC Server 2U-2098-SK
Motherboard: Gigabyte GA-B150M-HD3
CPU: Intel Pentium G4400T
CPU-Kühler: Arctic Alpine 11 GT Rev. 2
RAM: Corsair Vengeance Schwarz 4GB
HDD System: Western Digital Blue 500GB 2.5″
HDDs RAID: 3x Western Digital Green 4TB 3.5″
TV-Karten (DVB-S2): 2x DVBSky S952 V3
UMTS-Modem (SMS Versand): Huawei E1750 (lag noch rum)
Netzteil: 5 Jahre altes 450W Enermax Gold (lag noch rum)

Grundinstallation

Ohne Frage, habe ich mich für Debian 8, Codename Jessie, entschieden. Besonderheit, was wahrscheinlich nicht viele machen werden, ich habe auch die Desktopumgebung „MATE“ mitinstalliert – da ich aus Bequemlichkeit, DIY NAS – Gründe, Hardware, Grundinstallation und Stromverbrauch weiterlesen