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Kurztest – Brother HL-3172CDW – Farblaserdrucker

Vor Kurzem waren mal wieder die Tintenpatronen für unseren Canon PIXMA MG3250 leer, der uns schon etwas über 4 Jahre begleitet. Das leidige Thema mal wieder, die originalen Patronen (Schwarz + Farbe) kosten etwas über 40€ und reichen für die nächsten 250-350 Seiten. Wir probierten schon öfter Nachbau-Patronen aus – ohne Erfolg, nie hat eine funktioniert – auch dieses mal wieder. 20€ gespart, aber nur Ärger damit – Retour, Widerruf, Geld nachlaufen – furchtbar.

Schon ziemlich lange spielte ich mit dem Gedanken, einen neuen Drucker zu kaufen, da das von uns oft genutzte Feature „AirPrint“ nicht immer ordnungsgemäß funktionierte.

Wir entschlossen uns einem Laserdrucker zu kaufen, einen Farblaser, der ausschließlich drucken kann – kein Multifunktionsgerät, da wir eh schon jahrelang kein einziges Dokument mehr gescannt haben, sondern für solche Sachen diese Scan-Apps nutzen. Die Wahl fiel auf den Brother HL-3172CDW, da meine Frau öfter mal Duplex druckt.

Warum einen so teuren Farblaserdrucker für über 200€? Weil diese Farblaser nicht viel Wartung benötigen. Ein Toner hält circa. 2.200-2.500 Seiten. Eine Trommeleinheit 15.000 Seiten. Die Band- und Fixiereinheit hält 50.000 Seiten. Wenn man nun den Patronenverbrauch und Preis unseres alten Tintenstrahldruckers mit dem des Laserdruckers vergleicht wird sehr schnell klar, dass wir auf lange Sicht gesehen, definitiv sparen. Wir gehen nicht davon aus, dass wir die Trommeleinheiten, geschweige denn die Band- bzw. Fixiereinheit tauschen müssen, da wir keine 2500 Seiten im Jahr drucken und wir sicherlich nach 5-7 Jahren diesen Drucker wieder durch ein aktuelles und energieeffizienteres Modell eintauschen werden. Beim Laserdrucker können wir auch ruhig zu Nachbau-Toner greifen. In meinen mittlerweile 10 Jahren Berufserfahrung in der IT sind mir noch keine nicht originalen Toner untergekommen, die nicht in dem jeweiligen Modellen funktionierten.

Aber kommen wir nun zum Brother Farblaserdrucker HL-3172CDW

Brother HL-3172CDW

Der Lieferumfang ist bei solchen Geräten ja immer recht übersichtlich: der komplett bestückte Laserdrucker (Toner, Trommel-, Band-, Fixiereinheit und Tonerabfallbehälter), Netzkabel, Installationsanleitung und eine CD mit Treibern und dem Benutzerhandbuch.

Brother HL-3172CDW - Toner

Zugegeben der Drucker ist ein ganz schöner Brummer (410 x 240 x 465 mm) im Vergleich zu unserem kleinen Multifunktionsgerät. Aber er steht ja eh im Büro auf einem Schrank und wird nicht ständig von A nach B transportiert.

Installation & Einrichtung

Um den Farblaser betriebsbereit zu bekommen, müssen die Transportsicherungen im Tonerfach, beim Toner und im Papierfach (250 Blatt) entfernt werden sowie das Stromkabel angeschlossen werden. Direkt nach der Initialisierung möchte sich das Gerät mit einem WLAN verbinden, …

Brother HL-3172CDW - WLAN-Suche

… er sucht nach allen SSIDs in der Nähe, man wählt die gewünschte aus und schließt diese WLAN-Verbindung mit der benutzerfreundlichen WPS-Methode ab. Alternativ kann man auch einfach ein Netzwerkkabel anschließen :mrgreen:

Stromverbrauch & Lautstärke

Der geringe Stromverbrauch im Standby hat mich sehr überrascht, dieser beträgt nämlich nur 1 Watt pro Stunde. In der Aufheizphase kurz vorm Drucken hat er ein Peak von ca. 850 Watt und während des Druckvorgangs 480 Watt. Sobald dieser Vorgang (bis zu 22 Seiten pro Minute) abschlossen ist, fällt der Verbrauch wieder auf 8 Watt und sobald der Energiesparmodus einsetzt, welchen man komfortabel im aufgeräumten Webinterface konfigurieren kann, beträgt der Stromverbrauch wieder nur 1 Watt.Brother HL-3172CDW - Webinterface - Energiesparmodus

Im Standby (Energiesparmodus) ist der Drucker nicht hörbar, da sich bei diesem Gerät auch der Lüfter abschaltet. Während der Aufheizphase und des Drucks ist das Brother-Gerät schon laut, der Hersteller bezifferte ihn mit 53 dB – sollte aber in einem Büro oder Arbeitszimmer nicht stören, da wieder jeder weiß, auch ein Tintenstrahldrucker nicht gerade leise seinen Dienst verrichtet.

Druckbild & Fotos

Beim Druckbild gibt es nichts auszusetzen – keine Ränder, keine Fransen. Sollte man hin und wieder Fotos drucken wollen, muss man hier natürlich Abstriche machen, da ein Farblaserdrucker keine so gute Bildqualität erreicht, wie ein handelsüblicher Tintenstrahldrucker.

Fazit

Wir haben das Gefühl uns für das richtige Gerät entschieden zu haben – vor allem für die nächsten 5 Jahre. Er ist wartungsarm, funktioniert dann, wenn man ihn braucht, hat einen geringen Stromverbrauch und alles was wir benötigen.

Wer auch aktuell vor der Entscheidung steht einen neuen Drucker kaufen zu müssen, sollte auch bei dem hohen Anschaffungspreis eines Laserdruckers diesen dennoch in Betracht ziehen.

Veröffentlicht von

_nico

Mac-User aus Leidenschaft, Blogger seit Oktober 2009, 88er Baujahr, technikaffin. Ich fühle mich aber nicht nur auf Apple’schen Betriebssystemen zu Hause, alles was eine Shell hat, interessiert mich besonders! Ihr findet mich auch auf Twitter und Google+.

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