Test – Vorwerk Kobold VR100 Saugroboter

Nachdem wir unseren Test mit dem Roomba 780 abgeschlossen hatten, hat uns auch Vorwerk seinen Saugroboter „Kobold VR100“ zur Verfügung gestellt –
daher möchte ich euch einen Erfahrungsbericht / Testbericht nicht vorenthalten. Das offizielle Vorwerk Video zum VR100 möchten wir euch als Einstimmung auf diesen Artikel nicht vorenthalten.

Produktmerkmale Vorwerk Kobold VR100

  • Einfache Programmierung – Durch die intuitive Menüführung wird die Bedienung des Kobold VR100 zum Kinderspiel.
  • Allradantrieb – Der Saugroboter bleibt dank seinem intelligenten Allradantrieb auch an Türschwellen oder Teppichkanten nicht hängen.
  • Einzigartiges Design – Mit seinen kompakten Abmessungen erreicht der Kobold VR100 auch schwer zugängliche Stellen.
  • Selbstständiges Aufladen – Das Aufladen an der Station erledigt der Kobold VR100 ganz von alleine und setzt nach dem Ladevorgang seine Arbeit dort fort, wo er zuvor aufgehört hat.
  • Laser-Raumerkennung und Bodensensoren – Seine Laser-Raumerkennung und Bodensensoren sorgen dafür, dass der Kobold VR100 Saugroboter den Raum präzise erfasst und keine Treppen oder Absätze herunterfällt.

Vorwerk Kobold VR100

Lieferumfang des Vorwerk Kobold VR100

  • der Kobold VR100 Saugroboter (Firmware-Version: 3.1)
  • die Seitenbürste
  • die Basisstation
  • das Netzteil und Netzkabel
  • der Magnetstreifen (ca. 4m) [ähnlich Virtual Wall]

Einfache Einrichtung

Genau wie beim Roomba – kinderleicht! Basisstation aufstellen, Saugroboter andocken, Einschalten, Uhrzeit / Wochentag festlegen, Timer einstellen und auf einen vollen Akku warten. :mrgreen:

Reinigungsfahrt

Der Vorwerk hat ordentlich Power, jedenfalls hört es sich so an, wenn er loslegt. Er ist wesentlich lauter als der Roomba – das ist nicht weiter schlimm, denn wie ich schon einmal geschrieben habe: „Er soll die Wohnung ja auch Reinigen wenn keiner zu Hause ist„.

Anders als beim Roomba braucht der Kobold VR100 durch seine Laser-Raumerkennung keine Leuchttürme, um Räume zu erkennen oder zurück zur Basisstation zu finden. Diese Laser-Raumerkennung ist wirklich ausgezeichnet und funktioniert genauso wie es im Video gezeigt wird. Wenn man dem Kobold mal eine Zeitlang zuschaut ist man wirklich verblüfft, wie gut die Raumerkennung funktioniert – beispielsweise erkennt er bei uns im Wohnzimmer wo das L unserer Couch rauskommt, dahinter einen neuen Raum, d.h. er fährt zuerst den ersten Teil des Wohnzimmers ab und dann den zusätzlich erkannten Raum. 😉

Reinigung

Der Saugroboter VR100 ist wie auch der Roomba ein wahrer Putzteufel, bis auf Schrankecken, um die er einen kleinen Bogen fährt, macht er alles gründlich sauber – aber der Roomba war unserer Meinung nach etwas gründlicher und gewissenhafter als der Kobold.

Vorwerk Kobold VR100 auf dem SchrankDen Kleiderschrank-Test hat der Saugroboter auch mit Bravour bestanden. 😉

Hindernisse

Die Laser-Raumerkennung und Bodensensoren leisten wirklich großartige Arbeit, der Kobold navigiert exzellent um Schränke, Tische, Kästen, Stühle, Pflanzen und vieles mehr – sogar besser als der Roomba.

Allerdings haben wir auch oft beobachtet, wie er an Schrankecken, die er dank seiner Lasererkennung frühzeitig und ohne Bumperkontakt erkennt, in einem kleinen Bogen herum navigiert – so dass er nicht die gesamte Ecke gründlich reinigt. (Firmware-Version: 3.1)

UPDATE: Mit der Firmware-Version 3.2 wurde die Reinigung in und bei Ecken deutlich verbessert, wenn er nun um eine Schrankecke herum navigiert, dann hackt er noch einmal zurück, um fast die komplette Ecke zu reinigen. SPITZE!

Genau wie der Roomba, hat der Kobold Probleme mit Hochflorteppichen und Badvorlegern. Über diese fährt er darüber und fängt dabei an die Seiten umzuschlagen. Auch mit unserem Wäscheständer (Fuß circa 2cm hoch) hat er bei 4 von 10 Reinigungsfahrten Probleme. Dort fährt er darüber, wenn er dies in einem ganz bestimmten Winkel tut, bleibt er jedoch hängen und man muss ihn dann händisch wieder befreien.

Hausschuhe fährt der Kobold gerne mal spazieren – aber auch das habe ich schonmal geschrieben: „Das finde ich eigentlich nicht weiter schlimm, wir haben uns angewöhnt, diese beim Verlassen der Wohnung einfach wegzustellen.„.

Fazit

Meiner besseren Hälfte hat der Vorwerk Kobold VR100 gut gefallen, wenn sie sich aber zwischen den Roomba 780 und dem Kobold VR100 entscheiden sollte, würde sie den Roomba kaufen.

Ich bin da anderer Meinung, auch wenn der Roomba etwas besser gereinigt hat, würde ich mich aufgrund der guten Laser-Raumerkennung für den Kobold entscheiden, da mir es ohne die zusätzlichen Leuchttürme, die irgendwo rumstehen, einfach besser gefällt.

Wir werden nun auf den neuen NaviBot Corner Clean von Samsung warten, um unsere Testreihe abzuschließen. :mrgreen:

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für die Leihgabe von Vorwerk bedanken!

Veröffentlicht von

_nico

Mac-User aus Leidenschaft, Blogger seit Oktober 2009, 88er Baujahr, technikaffin. Ich fühle mich aber nicht nur auf Apple'schen Betriebssystemen zu Hause, alles was eine Shell hat, interessiert mich besonders! Ihr findet mich auch auf Twitter und Google+.

3 Gedanken zu „Test – Vorwerk Kobold VR100 Saugroboter“

  1. Klingt wirklich interessant. Aufgrund des vorhergehenden Tests u.a. haben wir uns für den iRobo 780 entschieden. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten gibt es da aber ein paar Schwierigkeiten.

    Die Ladestation z.B. befindet sich in einem kleinen Gang mit ca. 50cm Breite und 1m von der Hauptfläche weg. Das führt dazu, dass er sehr schlecht zurück findet. Ähnliches Problem gibt es auch mit sen Freischwinger-Stühlen. Die ca. 3cm kann er nicht wirklich überwinden, sieht die aber auch nicht als Hindernis. Aber ansonsten macht er schon, was er soll.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.