Linux – Kernel backen nach Debian-Art

Linux-Maskottchen Happy TuxHier möchte ich kurz zusammenfassen wie wir am einfachsten einen Linux-Kernel nach Debian-Art kompilieren. Da Debian sehr auf die Stabilität des Systems achtet, ist der Linux-Kernel vom Debian Repository meistens etwas älter. Die Pakete müssen eine lange Testphase überstehen bevor sie ins „stable“ Repository aufgenommen werden.

Na dann los, wir holen erstmal ein aktuellen Kernel & .config in meinem Fall „2.6.31.1“.

Jetzt enpacken wir die Kernel-Source und die .config…

…damit wir den Befehl „make-kpkg“ benutzen können installieren wir das Paket „kernel-package“.

Nun können wir mit „menuconfig“ die Konfiguration des Kernel’s festlegen. Mit „make-kpkg“ wird der Kernel gebaut, je nach System kann das „backen“ sogar mehrere Stunden dauern.

Zu guter Letzt müssen wir unsere soeben erstellten *.deb Pakete installieren.

Nach einem Neustart wird der neue Kernel geladen!

Der Vollständigkeit halber setzen wir noch einen Link.

Links: Kernel.org

Veröffentlicht von

_nico

Mac-User aus Leidenschaft, Blogger seit Oktober 2009, 88er Baujahr, technikaffin. Ich fühle mich aber nicht nur auf Apple'schen Betriebssystemen zu Hause, alles was eine Shell hat, interessiert mich besonders! Ihr findet mich auch auf Twitter und Google+.

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