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Projekt Media-PC v2 – OpenELEC

Wie einige von Euch bereits wissen, habe ich mir im Frühjahr 2014 einen neuen Media-PC zugelegt – einen Intel NUC D34010WYK. Leider ging mein Projekt Media-PC (v1) mit Xubuntu, als Basis, total in die Hose und war auch sehr zeitaufwendig. 😐

OpenELEC Logo

In den Kommentaren zur meinen insgesamt 11 Artikeln wurde schnell klar, das sich OpenELEC im Vergleich zu meinem letzten Stand, vor 2-3 Jahren, stark weiterentwickelt hat. Bei mir war noch im Kopf:

  • read-only Filesystem
  • kein Nachinstallieren von Software (TVHeadend, VDR, rsync, htop, iperf, etc.)

Am read-only Filesystem hat sich nichts geändert – man kann, wie schon früher, in „/storage“ schreiben und damit auch Anpassungen (Autostart-Skript, etc.) vornehmen. Ein „pacman“ oder „apt-get“ gibt es immer noch nicht, dass ist auch gut so! Man kann aber eigentlich alles, was man für Kodi (XBMC) benötigen könnte, mittlerweile, über das OpenELEC Addon Repository oder Unofficial Repo nachinstallieren – VDR, TVHeadend, Boblight-Dienst, w_scan, htop, iperf, rsync, tcpdump, pyload, oscam, etc..

Genau das war mir neu, das macht OpenELEC zu einer eierlegenden Wollmilchsau, ein rundum Sorglospaket fürs Wohnzimmer – solange man nichts zusätzliches oder besonderes (Desktop, Heimautomation, etc.) mit dem Media-PC machen will.

Ich erinnere euch gerne noch einmal, warum ich mir einen neuen Media-PC angeschafft habe und nicht mehr Arch Linux oder andere aufwendige Distributionen nutzen wollte:

  • … weil ich mehr Zeit mit meiner zukünftigen Frau und meinem Sohn verbringen möchte.
  • … weil ich beruflich 5 Tage die Woche IT mache, da muss ich nicht noch jeden Abend und am Wochenende IT machen.

Deshalb ist das read-only Filesystem und das Nachinstallieren von Software nur über die Repositorys garnicht so verkehrt!

Wenn man sich für OpenELEC entschieden hat, muss man sich erstmal das aktuelle OpenELEC herunterladen und das DiskImage auf ein Speichermedium „dumpen“ (dd) oder, je nach System, einen bootbaren USB-Stick mit OpenELEC Installer erstellen.

Ich werde hier nicht weiter auf die Installation von OpenELEC eingehen – das sollte jeder mit dem gut gepflegten Wiki selber schaffen.

Die Installation dauert, je nach Medium, 30 Sekunden bis 10 Minuten – danach einfach booten und schon begrüßt euch, nach wenigen Sekunden, Kodi bzw. OpenELEC mit den ersten Einstellungsdialogen.

OpenELEC - Willkommensbildschirm - Sprachauswahl OpenELEC - Einstellungen - Netzwerk OpenELEC - Einstellungen - WLANOpenELEC - Einstellungen - DiensteOpenELEC - Kodi Einstellungen - Sprache & Region

Alles weitere ist unter Kodi einfach nur selbsterklärend, klar muss man sich ein paar Minuten damit beschäftigen, wenn man etwas besonderes machen möchte – beispielsweise einen TV-Server mit TVHeadend oder ähnliches.

Wichtig ist, dass man alles, was für ein Mediacenter wichtig ist, mit OpenELEC problemlos und ziemlich stabil abbilden kann! Wie oben bereits erwähnt: OpenELEC ist eine eierlegende Wollmilchsau.

Veröffentlicht von

_nico

Mac-User aus Leidenschaft, Blogger seit Oktober 2009, 88er Baujahr, technikaffin. Ich fühle mich aber nicht nur auf Apple'schen Betriebssystemen zu Hause, alles was eine Shell hat, interessiert mich besonders! Ihr findet mich auch auf Twitter und Google+.

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