Projekt Media-PC – Xubuntu – Konfiguration

Nachdem ich euch die Hardware und das Betriebssystem kurz vorgestellt habe, kommen wir nun zur Konfiguration von Xubuntu als Media-PC.

Update_140422: Fazit zum Projekt Media-PC

XFCE - Xubuntu

Installation zusätzlicher Pakete

Ich benötige, für meinen Media-PC, noch ein paar zusätzliche Pakete, die ich über den Terminal installiert habe.

Installation Hardwarebeschleunigung

Um sicherzustellen, dass alle Intel Treiber und Pakete für die Hardwarebeschleunigung installiert sind, habe ich noch einen weiteren Befehl ausgeführt.

Einstellungen

Audio Ausgabegerät

Ich möchte, dass der Ton über HDMI, an den Verstärker, ausgegeben wird. (Media-PC > Verstärker > Teufel Consono 25 5.1) Dazu klickt man auf den Lautsprecher, oben rechts, und wählt „Sound Settings…„.

XFCE - SoundeinstellungenWichtig ist, dass ihr, bei eurem jeweiligen Standardausgabe Geräte, das grüne Häkchen aktiviert – um es, meiner Meinung nach, als Standardausgabe Geräte zu definieren, auch wenn die Erklärung zum Häkchen „Als Ausweichoption setzen / Set as fallback“ ist.

Energieverwaltung

Nun deaktivieren wir noch den Energiesparmodus des Monitors – damit nicht im Idle alles schwarz wird. 😉

XFCE - Energieverwaltung Monitor

Bildschirmschoner

Das gleiche wie für den Monitor gilt auch für den Bildschirmschoner.

XFCE - Bildschirmschoner

Animationen / Compositor

Aus diesem Grund habe ich damals das Bloggen angefangen, ich hatte mit meinem ersten Media-PC Bildüberlagerung und Artefaktbildung (Tearing). In einen meiner ersten Blogartikel habe ich damals beschrieben, dass es an den Animation- Schatten- und Transparent-Effekten liegt.

Ob das Deaktivieren heute noch nötig ist, weiß ich nicht 100%ig, aber sicher ist sicher – ihr könnt eure Erfahrungen aber gerne mit mir, in den Kommentaren, teilen. 😉

XFCE - CompositorFazit

Ich mag Xubuntu, wegen XFCE – toll wenn man nicht alles über die Konsole einrichten muss. Die Programme/Pakete muss ich per Konsole, über apt-get, installieren, das Software-Center ist mir zu mühselig. 😉

 

Veröffentlicht von

_nico

Mac-User aus Leidenschaft, Blogger seit Oktober 2009, 88er Baujahr, technikaffin. Ich fühle mich aber nicht nur auf Apple'schen Betriebssystemen zu Hause, alles was eine Shell hat, interessiert mich besonders! Ihr findet mich auch auf Twitter und Google+.

4 Gedanken zu „Projekt Media-PC – Xubuntu – Konfiguration“

  1. schade das du dich gegen Arch entschieden hast.
    habe selber mehrere PCs mit Arch hier in der WG als Mediarechner eingerichtet.
    Die Installation und Konfiguration dauerte in der Regel keine Stunde.
    – partitionieren
    – bootstrap
    – user anlegen
    – sprache ändern
    – kleinkram, wie Zeitzone/hostname/…
    – ssh-config und bashrc von anderen PC kopieren
    – xorg + Treiber + Programme installieren
    – das wars 😉 (nichts davon braucht eine grafische Oberfläche, das sind alles einzeillige Befehle)
    Man muss nämlich dinge wie Bildschirmschoner, Animationen oder sonstiges nicht erst Ausschalten.
    startx booted direkt in mythtv/xmbc (inkl. autologin)
    sehr leichtgewichtig da kein DE oder Kompositor oder DisplayManager nötig. Booted super schnell, da kein DE notwendig ist. Die Installation ist paar MB groß.
    Keine Maus oder Tastatur, alles per ssh oder Fernbedinung (für die FB musst auch wahrscheinlich eh in configs frickeln)
    Deine Updateprobleme kann ich seit Jahren nicht bestätigen, aber das ist ja wie immer Erfahrungssache 😉
    außerdem ist Pacman (persönlich) wesentlich besser als dpkg 🙂

    ich will nicht über Distris diskutieren, ich behaupte nur dass die Flexibilität von Arch besser für MediaPCs geeignet ist als unflexible Distris. Aus persönlicher Erfahrung finde ich auch Arch einfacher zu konfigurieren als vorkonfigurierte Distris umzukonfigurieren.

    Du solltest Arch noch eine Chance geben. 🙂

    1. Hi Michi,
      danke für den Tipp – aber ich kann es mir nicht vorstellen. 🙁

      Aber auch dieses Projekt nimmt einfach gerade überhand, mehr dazu im Fazit – es sind noch 6-7 Artikel in der Pipeline …

      Gruß Nico

  2. ich gebe zu, der Punkt „Kleinkram“ kann sich schon etwas ziehen (ntp, samba, …)
    aber auch unter Ubuntu musst du dinge frickeln wie sehr schön am letzten Artikel zu sehen 😉

    Dafür hast du jetzt Ubuntu-Bloatware und bist nicht aktuell (die Intel GPU Updates in den neuen Kernels sind schon wirklich fein.)
    Ein Arch muss man nur einmal einrichten, für jede weitere Installation kopiert man nur configs.

    Viel Spaß noch, freu mich schon auf weitere Artikel. Ich denke auch mit Ubuntu kann man glücklich werden 😉

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